frauenweise

Gudrun Barwig - Heilpraktikerin
Klassische Homöopathie für Frauen und Kinder
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Reaktion und Heilungsverlauf:

Ich werde nur kurz auf den Verlauf von Heilung eingehen, weise aber an dieser Stelle auf das Buch "Frauen und Homöopathie" von Rima Handley hin, welches eine umfangreiche Einführung in die Homöopathie bietet und ein schönes Nachschlagewerk für diese Fragen ist.

Eine Besonderheit im homöopathischen Behandlungsverlauf: es ist gut und wichtig, wenn Heilreaktionen auftreten.
Es werden keine Symptome "wegtherapiert", sondern neue (bzw. alte Symptome von früher) wieder hervorgerufen.
Anhand dieser, ist der Ablauf der Heilung beobachtbar.

Heilung im homöopathischen Sinne läuft nach der "Hering'schen Regel" ab: die Heilung verläuft
1. von innen nach außen
2. von oben nach unten
3. in der umgekehrten Reihenfolge der Entstehung der Symptome.

Das heißt, wenn während einer Behandlung einer inneren Krankheit, wie zum Beispiel Rheuma, ein Hautausschlag auftaucht, dann ist das ein gutes Zeichen. Die Symptome gehen von innen nach außen.
Wenn alte Symptome von früher wiederkommen, dann ist das ebenfalls ein gutes Zeichen: das Band wird zurückgespult und ein eventueller Auslöser gefunden.

Nach 4-6 Wochen läßt sich in chronischen Fällen die Wirksamkeit des gewählten Mittels beurteilen.
Kommt es in dieser Zeit zu einer Erstverschlimmerung, so ist dies positiv zu bewerten, da es ein Hinweis darauf ist, dass die Patientin auf die Mittelgabe reagiert und die Selbstheilungskräfte angeregt werden.
Bei Verunsicherung oder starker Erstverschlimmerung sollte die Patientin unbedingt mit ihrer Homöopathin Rücksprache halten.
Bei der Behandlung von Kindern und Babys ist es besonders wichtig gewissenhaft zu beobachten und genau zu berichten.

Antidote:

Einige Schulen in der Homöopathie gehen davon aus, dass die Wirksamkeit der homöopathischen Mittel durch sogenannteAntidote (Gegengifte) aufgehoben werden. In vielen Fällen wird z.B. von übermäßigem Kaffeegenuss abgeraten. Ebenso wird stark riechenden ätherischen Ölen, Kampfer, Kamille und Salbei solch eine Antidotwirkung zugeordnet.

Meine Erfahrung ist jedoch, dass das richtig gewählte Mittel immer wirkt. Wir leben in einer Welt, in der wir vielen Einflüssen, Schwingungen und Wirrungen ausgesetzt sind. Wenn die Homöopathie hier nicht bestehen könnte, wäre sie keine zeitgemäße Heilmethode.

Außerdem sei auch bedacht, dass die Homöopathie die Lebensfreude nicht beschneiden soll, sondern stärken, ...also achte jede selbst darauf, was ihr gut tut und was ihr eher schadet.

Kontinuität:

Damit der Behandlungsverlauf kontinuierlich stattfindet, macht es Sinn, sich in regelmäßigen Abständen über die Mittelreaktionen und die Befindlichkeit auszutauschen. Die Mittelwirkung kann so überprüft werden und gegebenenfalls kann dann eine Wiederholungs- oder Folgeverordnungen stattfinden. Weil diese Rhythmen individuell sehr unterschiedlich sind, gebe ich keine konkreten Termine für Rückmeldungen vor. Sinnvoll sind Rücksprachen anfangs jedoch alle 6-8 Wochen. Mit der Zeit werden die Abstände in der Regel immer länger und finden dann nur noch bei Bedarf statt.