was muss ich für die erste Anamnese wissen?

Der Verlauf des Anamnesegesprächs richtet sich immer individuell nach den Bedürfnissen der Patientin. Sie zeigt, wo die Energie hingeht und wo sie verbraucht wird. Zur Wahl des richtigen Arzneimittels sind alle Ebenen wichtig. Im Idealfall arbeiten wir auf der 'Empfindungsebene', der tiefsten Wahrnehmungsebene, dort wo die Wesenheit des nötigen Arzneimittels am deutlichsten spricht. ('Das andere Lied' nach Rajan Sankaran). Hierfür bedarf es keiner Vorbereitung, nur der Bereitschaft zum Einlassen. Um aber überhaupt diese Ebene zu erreichen, ist es hilfreich, sich vor der ersten Konsultation über folgende Fragen Gedanken zu machen:

  • Was erwarte oder erhoffe ich mir von der homöopathischen Behandlung?
  • Was sind meine Hauptbeschwerden?
  • Was könnten die Gründe für meine Beschwerden sein?
  • Seit wann bestehen die Symptome?
  • Gibt es Zeiten, in denen ich mich besser fühle?
  • Was ist charakteristisch für mich?
  • Gibt es eigentümliche oder sonderbare Symptome oder Empfindungen?

Dies sind alles Fragen, die Anregungen geben können.

Auslöser für viele chronische Erkrankungen kann ein traumatisches Erlebnis sein, ein nicht verarbeiteter Kummer, Gewalterfahrungen, Einfluß von Umweltgiften, Impfungen, medizinische Eingriffe oder einschneidende Veränderungen im Lauf des Lebens. Bei Frauen sind häufig Schwangerschaften, Geburten, Wechseljahre oder auch Trennungen solche Stationen.

Gerne arbeite ich auch mit Jugendlichen, die sich in der Orientierungsphase bezüglich ihres zukünftigen Lebens befinden. Themen wie Loslösung vom Elternhaus, Eigenverantwortung, nicht-konforme Lebensvisionen, sexuelle Orientierung, Schulabschluss, Berufswahl, Mobbing, Drogenerfahrung usw können Anlass für eine konstitutionelle Unterstützung sein.

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