Helleborus niger

Namen:
Schwarze Nieswurz, Christrose, Weihnachtsrose, Winterrose, Schneerose
Familie der Ranunculaceae; Tinktur der Wurzel
Helleborus stammt vom griechischen Wort Helain >sterben< und Bora >Nahrung< ab.
Niger bezieht sich auf den schwarzen Wurzelstock.
Helleborus reizt die Schleimhäute stark und ruft dadurch Niesen, Erbrechen und Durchfall hervor, daher der Namen: Nieswurz .
Christrose, Weihnachtsrose, Schneerose: sie blüht im Winter.

Mythologie:

Die Schwarze Nieswurz wurde wegen ihrer stark narkotischen Eigenschaft mit Hexenzauber und Magie in Verbindung gebracht. Es wird berichtet, dass die Wurzel nur unter geheimnisvollen Beschwörungen gegraben werden durfte und dann über Vieh geschwenkt wurde um es vor dem Bösen zu schützen. Auch wird berichtet, dass die pulverisierte Wurzel benutzt wurde um unsichtbar zu machen.
Unter Berücksichtigung auf ihre griechische Namensherleitung muss das Wissen um die Kräfte dieser Pflanze viel tiefgründiger sein, als heute bekannt oder überliefert.
Die Schneerose blüht im Winter, was den Widerstandsgeist, das-sich-Widersetzen, das außerhalb-der-Norm-Bestehen wiederspiegelt.

Assoziationen:

Übergangsriten; Sterben; Heilen; Tod;
Hormonelle Veränderungen: Pubertät, Schwangerschaft, Wochenbett, Wechsel
Nahrung für den Übergang; Mittlerin zwischen den Welten,
Reisen aus dem Körper; Sterbende;
zwischen den Welten stehend: Epilepsie, Psychosen

Volksheilkunde:

Nach Plinius war die Nieswurz bereits v.u.Z. ein Reinigungsmittel zur Behandlung von Wahnsinn, später wurde die getrocknete und pulverisierte Wurzel bei Hysterie und Nervenerkrankungen verschrieben.
Im Altertum genoss Helleborus großes Ansehen gegen alle Arten von Geisteskrankheiten, fallende Sucht (Epilepsie), Pogadra (Gicht), Schlag und Wassersucht. Einen begeisterten Befürworter hat sie sie in Paracelsus als Vorbeugungsmittel gegen die Beschwerden und Krankheiten des Alters gefunden. „Ich möchte mit viel Blättern Papiers seine Tugend nicht beschreiben.“ Er hat alte Menschen beobachtet, die „flüssig, rotzig, mastig und pludertellig“ waren und durch den Gebrauch des Pulvers „sich in ihrer Natur gar erneuert haben“.
Die Pflanze ist ein heftiges Abführmittel und hochgiftig. Bei empfindlicher Haut kann die Wurzel heftige Reizungen auslösen.
Rudolf Steiner bewertet Helleborus als ein Krebsheilmittel, vor allem bei Magenkrebs, Lungenkarzinom, Ulcus rodens.
Vergleichsmittel ist die Mistel. Bei beiden Pflanzen ist das Auffällige, das-aus-dem-Rhythmus-geraten-Sein, wobei die Mistel eher für die körperlichen Prozesse steht und die Schneerose für die psychisch-geistigen.

Homöopathische Anwendung:

Gemüt:
Psychosen
Psychosen nach Hirntraumen (Gaisbauer)
Wochenbettpsychose
stille Melancholie, hartnäckiges Stillschweigen
ihr kommt alles so schal vor, nichts hat Reiz
Melancholie in der Pubertät
Melancholie bei Ausbleiben der Menarche
Abstumpfung der geistigen Fähigkeiten, Abstumpfung der inneren Gefühle
Schlummersucht, Stupor
starke nervöse Erregung und Delirien
gereizt, wird schnell wütend V: Trost
gewissenhaft und genau in Kleinigkeiten
wird zornig wenn bei Beschäftigung unterbrochen
misstrauisch
Unfähigkeit nachzudenken
wirft ständig den Kopf auf den Kissen hin und her
runzeln der Stirn, kauende Bewegungen des Kiefers
zupfen an Lippen und Nase, unwillkürliches Seufzen
macht unwillkürliche Gebärden, bes. mit den Händen
äußerste Ängstlichkeit, fast tödliche Angst
schrilles Aufschreien im Schlaf
unaufhörliche verworrene, oft sehr ängstliche, doch unerinnerliche Träume
große Ruhelosigkeit, bes. nachts
will entfliehen
leidet unter Heimweh
erträgt es nicht angesehen zu werden
kleidet sich unschicklich
sieht Gestalten, Gespenster, Ansammlungen von Menschen
fühlt sich verfolgt und verdammt
religiöse Verzweiflung

Körper:
Gehirn, Hirnhäute
tuberkulöse Meningitis
Folgen von Apoplex (Clarke)
Hydrozephalus nach Scharlach oder Meningitis
Kongestionen zum Gehirn
Krämpfe der Muskeln
allgemeine Schwäche und Kollaps
starke Entzündung aller Schleimhäute
Darmblutungen
Wassersucht, Anurie
Blutharnen
Neigung zu Exsudaten in die Körperhöhlen, Ödeme
akute Nephritis, Pyelonephritis
Nierenentzündung bei Scharlach

Causae:
Schläge; enttäuschte Liebe; unterdrücktes Exanthem; Folge von Hirntrauma; Apoplex

Vergleiche: Phos, Op, Spirit-nit-dulc;

Quellen: Clarke; Metzger; Ferrington; R. Phillips: Kräuter;

Nachfolgende Fallbeschreibung stammt von meiner Kollegin Claudia Fleischmann, Heilpraktikerin, Homöopathie mit Schwerpunkt Geriatrie.
Praxis Lebensbaum, Am Gräslein 6-8, 90402 Nürnberg, Tel 0911-203406

Fallbeschreibung

Besänftigung der Quälgeister durch Helleborus

Patientin :72 Jahre, verheiratet, bis zur Geburt des Sohnes arbeitete sie als Serviererin

Leidet unter zunehmenden Verwirrungszuständen mit Schuldgefühlen, gefolgt von Apathie.
Es konnte schulmedizinisch nicht genau festgestellt werden, ob es sich um fortschreitende Altersdemenz, M.Alzheimer oder Apoplex handelt.
Ihr Ehemann berichtet von einem eher schleichenden Prozeß: er erinnert sich, dass ihm schon vor vielen Jahren zunächst ihr zunehmendes Misstrauen auffiel. Immer mehr wurde sie dabei ängstlich, schreckhaft und zerstreut. Teilweise hing sie nur noch apathisch oder mürrisch ihren Gedanken nach. Ihre Gleichgültigkeit gegenüber allen äußeren Begebenheiten und ihm nahm ständig zu. Die sonst so ordentliche und eifrige Frau überließ zuletzt auch im Haushalt alles dem Ehemann.

Dann habe es angefangen, dass sie Gegenstände des Alltags verwechselte, z.B. will sie beim Frühstück den Kaffee aus dem Teller trinken, bis er sie fragt, was sie denn vorhabe..., worauf sie stockend und monoton antwortet: “ach ja, das ist eine Ta-tell-er“.
Als sie bei einem größeren Verwandtschaftstreffen die ihr vertrauten Menschen nicht mehr richtig wieder erkennt, wird beschlossen eine fachärztliche Untersuchung einzuleiten. Sie wird von allen Seiten dazu genötigt sich dem Magnetspint zu unterziehen. Diese Untersuchung schien einen Schock bei ihr ausgelöst zu haben.

Ungefähr 10 Tage nach diesem diagnostischen Eingriff lernte ich sie Mitte Juni 1997 kennen. Sie wirkte eingeschüchtert bis verwirrt. Unsicher, aufgeregt griff sie in ihre schütteren, blonden Haare oder an ihre Schläfen. Zwischendurch hielt sie sich mit beiden Händen die Ohren zu. Ihr Gesicht war bläulich-blass, ihr Blick traurig, weggetreten.

Ich spürte schnell, dass ich sehr behutsam mit ihr umgehen musste und bat ihren Mann mich mit ihr alleine zulassen. Langsam fasste sie Vertrauen und flüsterte unter Tränen, dass sie in ein dunkles, langes Ofenrohr geschoben worden sei..., mit grauenhaftem Lärm, hämmernden Geräuschen, die noch immer in ihrem Kopf tobten, ... außerdem stammelte sie von schweren Metallplatten, die man ihr reingeschraubt habe, und die nun ihr Gehirn zerquetschten ... Sie sprach leise, verzögert und musste sich offensichtlich sehr dabei anstrengen und wurde immer schläfriger.
Der Ehemann bestätigte, dass ihr derzeitiger Dämmerzustand durchaus im Zusammenhang mit der Untersuchung zu sehen sei.

Also gab ich ihr einmalig Opium C30. (Bezug zu Gehirnerkrankungen, Folge von Furcht und Schreck).

Ca. 2 Wochen später berichtet ihr Mann am Telefon, sie sei wieder “lebendiger“.
Als sie mit ihm zum Zahnarzt sollte wurde sie sogar so zornig, dass er den Termin absagen musste.
Weiterhin habe sie mehr Appetit entwickelt und entsprechend bessere Verdauung. Dabei erfuhr ich, dass sie alles Süße liebt und Eis, sowie zur Verstopfung neige. Ich erkläre ihm, dass Opium weiter wirken soll.

Ende August 97 : Als ich zum Hausbesuch komme, sitzt sie gedankenversunken auf dem Sofa und beißt sich in die Faust. Der Ehemann meint, das täte sie z.Z. wieder öfters und Appetit habe sie auch keinen. Die Hitze mache ihr zu schaffen. Es dauert bis ich sie etwas aufrütteln kann. Sie starrt mich an und jammert, weil es im Wohnzimmer so laut ist (was stimmt, die Autos von draußen sind immer zu hören). Sie wird richtig aufgebracht über das Hämmern und Brausen in ihren Ohren. Erst als ich ihr bestätige, das die Autos nerven, lässt ihre Empörung nach. Da ihr Zustand zwischenzeitlich besser war, beschließe ich bei Opium zu bleiben und gebe ihr die C 200. (Verschlechterung bei Wärme, geräuschempfindlich, verträgt keinen Wider -spruch).
Es geht ihr in den nächsten Monaten den Umständen entsprechend.

November 97: Wiederholung Opium C 200
Mai 98: Sie sieht ausgezehrt aus und wirkt sehr erschöpft, aber kaum noch verwirrt! Zwischendurch hatte sie Durchfall, evtl. akuter Infekt? Sie wehrt sich massiv, zum Arzt zu gehen oder etwas einzunehmen. Kaffee lehnt sie seit ein paar Wochen total ab. Trinkt nur noch Milch und Apfelsaft. Aber bei allem, was sie trinkt, ist sie misstrauisch. Mir erzählt sie, sie glaube es sei Gift drin.
Ihr Mann sagt, sie würde oft über Schwindel klagen. Bei mir drückt sie es so aus: “mit meinem Kopf stimmt etwas nicht...“. Weiterhin spricht sie klar ihre Angst aus, dass etwas passiert. Große Sorgen macht sie sich um die Zukunft ihres Mannes, weil er ja schon 2 Herzinfarkte hatte... Sie ist sehr anhänglich geworden. Er kann kaum noch etwas alleine tun. Auch mit mir will sie schmusen.
Die starke Verbesserung durch Berührung, die Furcht: geisteskrank zu werden, vor drohendem Unheil, vor Ärzten, vergiftet zu werden, alleine zu sein, die nervöse Schwäche, Verlangen nach Erfrischendem, Abneigung Kaffee und ihre schlechten Zähne (Kiefer-Nekrose) veranlassen mich auf Phosphor LM6, alle 2 Tage, umzusteigen.

Juli 98 : Erschöpfung besser, kein Durchfall mehr, Schwindel und Ohrgeräusche weniger, aber deutliche Verschlimmerung abends: er sagt: “da halte ich es kaum noch aus mit ihrer ganzen Ängstlichkeit, und wenn sie dann auch wieder das “Spinnen“ anfängt....“. Sie jammert, dass die Dämmerung sie so quält: “dann schauen die mich überall nur noch böse an“.
Da Phosphor die Wahnidee hat: „schrecklich Gesichter blicken aus jeder Ecke“ und ein
paar positive Veränderungen zu verzeichnen sind, entscheide ich mich zunächst
bei dem Mittel zu bleiben. Allerdings mit der Einmalgabe C200, da sie auch „meine
Tropfen“ nicht mehr nehmen will und sich generell weigert etwas zu trinken, was nicht vor ihren Augen frisch aus der Verpackung eingegossen wird.

September 98: ihre Stimmung ist weiter sehr widersprüchlich und schwankend.
Mal scherzt sie und lacht plötzlich,(sie war früher eine sehr humorvolle Frau),dann weint sie und tadelt sich selber. Da ihr Mann überhaupt nicht mehr mit ihrer Unruhe, (besonders nachts), ihrer kindlichen Betulichkeit, die abwechselt mit lautstarken Beschimpfungen umgehen kann, bekommt sie schulmedizinische Sedativa. (gegen ihren Willen, was ihre Aggressionen klarerweise noch verstärkt.)
Wiederholung Phos. C200.
Lange Gespräche über Altersheim, betreutes Wohnen, Tagespflege, Haushaltshilfe etc. fanden mit ihm und ihr einzeln, zu dritt, sowie mit Sohn und Hausarzt statt. Die Familie entscheidet aber den Status Quo solange wie möglich zu erhalten.

Dezember 98 : Auch ich erlebe immer häufiger ihre extremen Stimmungsausbrüche.
Dabei fällt mir auf, dass sie besonders aggressiv wird, wenn der Ehemann oder ich sie ansehen.
Außerdem wird sie wütend, wenn sie sich aus- oder anziehen soll, geschweige denn Hilfe dafür anzunehmen. Sie will nur noch in ihrem alten Hausanzug rumlaufen und auch nachts darin schlafen. Ständig wiederholt sie: “Lasst mich endlich raus hier, ich will heim, ...endlich heim...“. Einige Male versuchte sie aus der Wohnung zu kommen, sperrte sich während der Abwesenheit ihres Mannes aus. Sie lief chaotisch auf der Straße und zu den Nachbarn hin und her. Nachts dreht sie sich im Schlaf ständig heftig hin und her und manchmal ist sie plötzlich aus dem Bett verschwunden. Der Ehemann traut sich zu keiner Zeit, sie mehr alleine zu lassen. Essen will sie gar nichts mehr, er rührt in ihre Milch “Astronautenkost“ (Vitamine, Eiweiß..).

Ihre Phantasiegestalten quälen sie furchtbar: schaut sie aus dem Fenster, so sieht sie schwarze Gestalten (Männer), die in den Bäumen hängen, ihr Fratzen schneiden, sich über sie lustig machen, ihr sagen, sie sei böse, und sie kämen in der Nacht um sie zu holen... Sie bestätigt mir danach, dass es auch richtig ist, wenn der Teufel sie holt, da sie ja ihren Mann so vernachlässigt und ärgert. In den Ecken der Wohnung lauern inzwischen Schwärme von schwarz gekleideten frechen Kindern, die sie mit wilden Gesten bedrohen. Aber am meisten macht sie deren lautes Geschrei wütend und ängstlich zugleich. Sie ist nur noch zu beruhigen, wenn wir gemeinsam stampfend und schimpfend alle Räume durchsuchen und die Horde Kinder vertreiben. Danach seufzt sie leise vor sich hin, fällt gedankenlos auf das Sofa und zupft monoton an der Tischdecke oder Kissen. Auch liebt sie es, stundenlang mit einem Tuch oder Tempo eintönig Küchentisch oder Schränke zu wischen. Wird sie dabei gestört, so reagiert sie zornig mit lauten zusammenhangslosen Beschimpfungen bis hin zu “Handgreiflichkeiten“ (z.B. schlägt wie automatisch auf meine Arme ein; wirft Brotkorb, der gerade parat steht...).

Selbst berührt von der schwierigen Gesamtsituation: quälende Gestalten, die sie nicht nur sprichwörtlich in die Hölle schicken, ein überforderter, geduldig-gereizter Mann, ein hilfloser Sohn und die Erwartung an die Homöopathie, entscheide ich mich spontan für eine Verschreibung des Herzens: Helleborus C30 einmal pro Woche.
Sie liebt Blumen über alles, ganz besonders die Christrose. Einst bei einem kühlen
Spaziergang erzählte sie mir: “...die mag ich am liebsten, weil sie so eigenwillig ist, und als einzige im Winter so schön blüht..“ Ich erinnerte mich auch an eine Pflanzenbeschreibung in der genau diese Tatsache als wichtigstes Heilprinzip dieser Pflanze dargestellt wurde: es ist etwas außer Rhythmus geraten.

Januar 99: Ich freue mich zu erfahren, dass ihre Unruhe allmählich immer mehr abnimmt. Ihr Mann kann daher wieder besser schlafen und hat es inzwischen gelernt, sie in ihren monotonen Putzaktionen alleine zu lassen.

April 99: Seit 3 Wochen werden die Sedativa runter dosiert. Ihre Gesichtszüge wirken entspannter. Schuldgefühle oder Selbstvorwürfe hat sie weder ihm noch mir gegenüber mitgeteilt. Weiter Hell. C30 jeden Freitag.

August 99: Sie lebt in ihren eigenen Phantasien, aber strahlt dabei inneren Frieden aus. Die Gestalten sind noch gegenwärtig, aber sie haben sich nach ihren Schilderungen verändert: die schwarzen Kinder kommen nur noch abends, um sie zu begrüßen und ihr ein Lied zu singen. Die dunklen Männer hängen immer in den Bäumen, aber sie sind ihr wohl gesonnen, winken ihr zu und plaudern mit ihr.

November 99: Manchmal steht sie am Fenster und lacht und scherzt aufgedreht mit den schwarzen Gestalten. Sie wirkt vollkommen in ihrer eigenen Welt versunken. Ihr körperlicher Zustand wird immer schwächer. Doch die Verwandten entschließen sich zum Glück nicht für eine Krankenhauseinweisung. Dagegen hat sie sich bis zuletzt gewehrt (es war schon „Entmündigung“ im Gespräch).

März 2000: Sie verlässt nur noch ganz selten das Bett. Seit einigen Wochen kommt täglich eine Pflegerin, bei der sie noch manchmal Widerstand leistet. Doch ihre Kräfte verlassen sie mehr und mehr. Eines morgens entschlummert sie friedlich in den Armen ihres Mannes.

Ich bin zutiefst dankbar für die Erfahrungen mit dieser Familie und der Homöopathie.
Ein holpriger Weg mit viel Unerwartetem für alle Beteiligten, aber ein gemeinsamer Weg, der dem Frieden diente. Die alte Dame schaffte es, sich mit ihren Gespenstern zu versöhnen und konnte im Einklang von dieser Welt gehen. Ihr Mann begleitete diesen mühevollen Prozess sehr liebevoll und konnte genau wie sein Sohn friedlich und in Ruhe Abschied nehmen und sich auf einen neuen Lebensabschnitt vorbereiten.

 

Artikel erschienen in der Verbandszeitschrift LACHESIS des Berufsverbandes für Heilpraktikerinnen Lachesis e.V. -
Ausgabe 28: „Sterben und Tod“