


eingebunden sein in die Kräfte der Natur - die Qualitäten der Jahreskreisfeste erleben - das eigene Handeln danach ausrichten Schwingung, Stille, Klang - sich anvertrauen - die Herzen öffnen
die eigene Lebendigkeit achten - der inneren Stimme lauschen - altes Heil-Wissen wiederentdecken -
den ureigenen Weg gehen ...
In alten Kulturen feierten Menschen weltweit zu ähnlichen Zeiten ähnliche Feste. Auch in unserer westlichen Kultur sind die 8 Jahreskreisfeste immer noch sichtbar – zum Teil mit christlichen Festen neu belegt, zum Teil werden die Jahreszeiten mit ihnen kalendarisch berechnet. Was jedoch fehlt, ist die Sichtbarkeit des Kreises: das Ineinanderfließen der Energien, der Prozess von Werden und Gehen.
Der Jahreskreis orientiert sich an den Jahreszeiten, den Zyklen der Natur, am Stand der Sonne und des Mondes und an den Qualitäten der Lebenselemente: Wasser, Erde, Feuer, Luft.
Wenn wir uns mit allen Sinnen wieder einlassen und den Kräften der Natur anvertrauen, werden wir diesen Zyklus ganz schnell wieder in uns entdecken.
In einer Zeit, in der viele spirituell suchend oder kulturell entwurzelt sind, kann uns dieser alte einfache Kreis Halt geben, Orientierungshilfe sein, Zentrierung, Bekräftigung.
Für viele Menschen ist die Ritualarbeit eine Möglichkeit zur persönlichen Ressourcenpflege, zur Prozessbegleitung in besonderen Lebensphasen und zur Unterstützung in der Heilarbeit. Darüber hinaus soll sie unsere Lebendigkeit, unsere Herzenskraft, unsere Eigenliebe stärken. Uns im geschützten Rahmen den Raum geben, uns neu kennen zu lernen und dabei achtsam mit sich umzugehen, getragen in einem festen Kreis von Frauen.
Ein Jahr bewusst durch den Jahreskreis gehen. Lauschend, spürend, ahnend.
Elemente aus der Symbolarbeit, der feministischen Ritualarbeit und dem alten Frauen-Heilwissen werden den Rahmen bieten. Konkret heißt das, wir werden mit unterschiedlichsten Methoden und Materialien zu den jeweiligen Themen arbeiten. Meditation, Körperwahrnehmung, Erdungsübungen, Bewegung, einfachster Tanz, Gesang, Tönen, Trommeln, Rasseln, Visualisierung, Körperreisen, Traumreisen, Erkundung von Heilpflanzen und anderen Heilwesen, in Achtsamkeit miteinander und der Natur, der Erde und all ihren Wesen gegenüber. Jede nimmt in ihrem Prozess eigenverantwortlich teil.
Abschluss des jeweiligen Tages wird ein gemeinsam gestaltetes Ritual sein, in dem das jeweilige Thema, die jeweilige Energie bekräftigt und gefeiert wird.
Inspiration, Vision, Klarheit, Leichtigkeit, Zuversicht, Aufbruch, Neubeginn
Jahreskreisfeste: Lichtmess und Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche.

Lichtmess: (2. Februar)
Die dunkle Zeit liegt hinter uns, wir orientieren uns nach vorn – aussprechen der Vision für's kommende Jahr, segnen der Lichtmess-Kerzen.
Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche: (21. März)
Die Saat wird gesät und darf sich manifestieren – unsere Vision wird in die Erde gegeben. Die beginnende Fruchtbarkeit wird gefeiert.
Wildheit, Lebensfreude, Kraft, Erotik, Mut, Wut
Jahreskreisfeste: Walpurgis und Sommer-Sonnwend

Walpurgis: (30. April)
Die rote Zeit beginnt: wild, feurig und ungestüm feiern wir unsere Frauen-Kraft. Wir bewegen die Welt und wir uns mit ihr – Ehrung der weisen Frauen vor uns, die als Hexen verfolgt wurden.
Sommer-Sonnwend: (21. Juni)
Im Höhepunkt der roten Zeit findet Wandlung statt: unsere Lichtmess-Vision wird mit Feuerenergie bekräftigt und ermutigt.
Intuition, Reinigung, Lösung, Abschied, Heilung
Jahreskreisfeste: Schnitterin und Herbst-Tag-und-Nachtgleiche

Schnitterin/ Kräuterweihe: (2. August)
Die Ernte wird eingefahren (Erntedank), die Heilkräuter werden gesammelt und geweiht. Ein Schnitt wird vollzogen. Konzentration auf das Wesentliche.
Herbst-Tag-und-Nachtgleiche: (21. September)
Der Blick in die Unterwelt, das Unbewusste, die Intuition. Begegnung mit den Schattenanteilen; Heilarbeit.
Rückzug, Stille, Regeneration, Sterben und Tod, Verwurzelung, Halt
Jahreskreisfeste: Halloween, Winter-Sonnwend

Halloween: (30. November)
Ehrung der Ahnen und Ahninnen. Auseinandersetzung mit Sterben und Tod. Erdverbindung. Unsere Wurzeln, unsere Heimat.
Winter-Sonnwend: (21. Dezember)
In der längsten, dunkelsten Nacht wendet sich das Licht: Begrüßung des Wandels.
Leitung:
Gudrun Barwig, Heilpraktikerin;
eigene Praxis in Nürnberg seit 1995: Praxis Frauenweise: Klassische Homöopathie für Frauen und Kinder; Organisation von Kursen und Seminaren; Frauenhomöopathieschule; Mitfrau im Berufsverbadn für Heilpraktikerinnen Lachesis e.V.; Ausbildung "Jahreskreis und Lebenszyklen mit Ritualen begleiten" bei Maria Zemp im Frauentagungshaus Zülpich.
Kosten:
400 € // oder in Raten: 8 x 55 €
Info & Anmeldung:
Gudrun Barwig, 0911-367051, gudrun.barwig@frauenweise.de
Es wird ein Kursvertrag zugeschickt. Die Anmeldung ist mit dem 1. Zahlungseingang verbindlich.
Veranstaltungsort: Praxis Frauenweise, Lindengasse 36, Nürnberg-Johannis
Bildnachweis:
Wikipedia: ©Heidas, Raureif am Baum
Wikipedia, 3268zauber: Graue Gänsefeder
Wikipedia, Ötzi: Blautopf
Wikipedia, Artmechanic: Sandstein