Veranstaltungen - Archiv

Alle unten stehenden Seminare wurden konzeptioniert und angeleitet von Gudrun Barwig, zum Teil in Kooperation mit Kolleginnen. Auch ohne aktuelle Ausschreibung sind diese Veranstaltungen für Gruppen buchbar. Kontakt

Frühling

Die Rhythmen der Erde im Jahreskreis erleben

eingebunden sein
in die Kräfte der Natur


die Qualitäten der Jahreskreisfeste erleben
das eigene Handeln danach ausrichten
altes Heil-Wissen wiederentdecken
mit allen Sinnen Natur erspüren
sich anvertrauen
die Herzen öffnen
die eigene Lebendigkeit achten
der inneren Stimme lauschen
den ureigenen Weg gehen

 


gemeinschaftlich durch den Jahreskreis gehen


Der Jahreskreis orientiert sich an den Jahreszeiten, den Zyklen der Natur, am Stand der Sonne, der Planeten und des Mondes, an den Tages- und Nachtzeiten und an den Qualitäten der Lebenselemente: Wasser, Erde, Feuer, Luft. So werden wir an 8 Terminen im Jahr die unterschiedlichen Zeitenergien wahrnehmen, uns Schritt für Schritt in tiefere Verbundenheit begeben, uns diesem Prozess hingeben, im Vertrauen, dass Mutter Erde uns trägt, wohin wir auch gehen....

Beginn ist eine Visions-Suche zu Lichtmess sein. Diese Jahresvision begleitet jede durch den gesamten Zyklus.

Wir arbeiten mit Körper- und Wahrnehmungsübungen im Freien sowie Elementen aus der Symbolarbeit. Die feministische Ritualarbeit und das alte Frauen-Heilwissen bieten den Rahmen.


Konkret heißt das, wir arbeiten mit unterschiedlichsten Methoden und Materialien zu den jeweiligen Themen. Meditation, Körperwahrnehmung, Erdungsübungen, Bewegung, einfachster Tanz, Gesang, Tönen, Trommeln, Rasseln, Visualisierung, Körperreisen, Traumreisen, Erkundung von Heilpflanzen und anderen Heilwesen, in Achtsamkeit miteinander und der Natur, der Erde und all ihren Wesen gegenüber. Jede nimmt dabei in ihrem Prozess eigenverantwortlich teil.


Abschluss des jeweiligen Tages ist ein gemeinsam gestaltetes Ritual sein, in dem das jeweilige Thema, die jeweilige Energie bekräftigt und gefeiert wird.


Im Februar 2018 startet der nächste Kurs. Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 12 Frauen begrenzt.

 

Eintrag auf die Interessentinnenliste: Gudrun Barwig

Visionsenergie

Eine Ressourcen-Sonntag-Vormittag

SpurenSuche

Träume fliegen mir zu, während ich gehe.

Träume über mein Leben, das mich ruft.

Träume, die mich berühren, nicht mehr loslassen.

Ein ganzes Leben und noch viel länger

habe ich Zeit, sie zu verwirklichen.

Anfangen. Handeln. Gehen.

Helene Neumayr

 

Mit Lichtmess (2. Februar) beginnt die lichte Zeit im Jahr, das Erdelement wechselt zum Luftelement. Wir tauchen aus der dunklen Zeit, aus der Erdenergie, hinein in die leichtere, luftige Zeitqualität. Das neue Jahr erhält einen Fokus. Frau wählt aus, trifft Entscheidungen und formuliert. Worum es geht, wird jetzt langsam spruchreif. Die Jahresvision wir gesucht und erstmalig -im Kreis von Zeuginnen- laut ausgesprochen.

Mit Farbe, Papier und Kleber wollen wir eine Visionscollage gestalten - Jede bringt sich Materialien (Fotos, Postkarten, Zeitschriften) mit, eine Auswahl gibt es auch hier - und nach einer meditativen Einstimmung legen wir los....

Tauche ein, in das Reich deiner inneren Bilder und lass deine Träume und Wünsche Wirklichkeit werden! Du bist die Gestalterin deiner Zukunft!

Lichtmess-Ritual

 

Du visualisierst, damit sich etwas formen kann.
Du formulierst, was du willst,
gestaltest es, imaginierst es in vielen Details
und entlässt deine Kreation in die materielle Welt,
wo es länger oder kürzer dauert, bis deine Vision Wirklichkeit wird.

LUISA FRANCIA

 


Lichtmess - Zeit der Visionssuche

Die Zeit der Dunkelheit mit ihrer Tiefe und mitunter auch Erdenschwere ist vorbei. Mit den Januar-Stürmen kündigt sich das Luft-Element an.... Die Junge, die Amazone in dir ruft dich wach. Nun entsteht etwas Neues. Die Zeit des "schwanger Gehens" mit neuen Ideen, Vorhaben, Wünschen ist gekommen. eine Idee/ Vision wird allmählich spruchreif.

 

Imbolc -im keltischen Jahreskreis das Lichtmessritual- bedeutet übersetzt "im Bauch". Unsere Vision ist noch in uns verborgen... und in der Natur ist es ebenfalls so: Die Keime des letzten Jahres schlummern im Bauch der Mutter Erde, fangen aber bereits an zu wachsen. Wir sehen sie noch nicht, aber sie sind da und beginnen mit ihrem Wachstum nach oben zum Licht. Im Jahreskreis verlassen wir die dunkle Zeit und das Erdelement und wenden uns dem Luftelement zu. Die Luft, die für Klarheit, Wagemut, Entscheidung, Inspiration steht. 

 

So ist Lichtmess die Zeit im Jahr, zu der wir rituell unsere Jahresvision für dieses Lebensjahr formulieren. Zur Bekräftigung für die benannte Jahresvision wird jede ihre persönliche Lichtmesskerze entzünden, die wir dann auch gemeinschaftlich weihen werden. So hast du im Alltag jederzeit die Möglichkeit, eine Anbindung an deine Vision wiederherzustellen, wenn sie dir mal verloren gehen sollte...

Die eigene Zartheit würdigen

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

...und schon ist sie zu spüren,
die zärtliche Ungeduld des Frühlings...

Der Frühling steht im  Jahresrad für die Kindheitsphase.
Eine Zeit im Leben, die idealerweise von Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Neugierde und Verspieltheit geprägt ist. Auch wenn in der eigenen Biographie schmerzhafte Erfahrungen in der Kindheit verortet werden müssen, so können wir uns doch heute noch, mit den Techniken der Imagination, den Sehnsüchten des inneren kleinen Mädchens widmen. Mit Sanftmut und Behutsamkeit wollen wir uns diesem jüngeren ICH nähern - und ihm einen magisch-kraftvollen Frühlingsgarten gestalten.


Diese Methode ist eine sehr heilsame Form der "inneren-Kind-Arbeit".

Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche-Ritual

 

Es gibt eine Kraft,

die anders ist als die Kraft,

mit der wir täglich leben.

 

Es ist die Kraft,

die uns das Schweben lehrt,

die es ermöglicht,

wie Singvögel zu fliegen

und auf dem Wind zu reiten.

                                 Anne Cameron

 

 

 

Die Vision darf sich manifestieren

Tag und Nacht halten sich dieses Jahr am 20. März um 5:30 Uhr die Waage.... und ab hier werden die Tage wieder länger! Wir gehen aus der Dunkelheit der Nacht hinaus in den Morgen, aus dem Winter hinaus, hinein in den Frühling.

Diese Wandlung, diese Freude, diese Aufbruchsstimmung wollen wir mit der Energie des Luftelements und der grünen Tara willkommen heißen. Das veränderte Licht, das erste zarte Grün, Erde, die aufbricht, Vögel, die den Frühling besingen, Feuchtigkeit, die Wachstum bringt, Sonne, die unsere Lebensgeister weckt...

Außerdem ist es natürlich die Zeit für die Saat, die Manifestation, den Aufbruch, das Wachstum, das Keimen, Knospen, Sprießen. Es ist die Zeit, in der sich die junge Vision der Lichtmesszeit manifestieren darf. In Form eines Samenkorns werden wir sie im Ritual symbolisch in die Erde geben


Begegnung mit der grünen Tara

Eine Ressourcen-Sonntag-Vormittag

 

Om Tare Tuttare Ture Soha
vor dir ehrwürdigen Tara,
Retterin aller Wesen,
verneige ich mich.
OM

Die grüne Tara ist die eigensinnige Frühlingsgöttin des Windes, eine weibliche Buddha, die große Mutter Tibets, die Verkörperung aller Frauen.


Tara gilt als das aktive Mitgefühl mit allen Wesenheiten. Mit diesem Mitgefühl, der Güte und der Sanftmut ist nicht weibliche Selbstausbeutung, Aggressionshemmung und passive Opferbereitschaft gemeint. Mit Güte zu mir, auch zu meinen sogenannten Schwächen, und  mit Güte zu anderen, mit Offenheit und Weichheit in meiner Ausstrahlung, kann sich ein Netz aus Geben und Nehmen entwickeln, das von innerem Reichtum, Souveränität und Freiheit geprägt ist.

Über eine besondere Meditationshaltung und das Mantra Om Tare verbinden wir uns mit den Energiequalitäten der grünen Tara - für uns selber und das Energiemuster dieser Welt...

Termin: 23.4.2017 | 10:30 - ca 12:30 Uhr - bitte beachten: der Termin hat sich geändert!
Ort: Praxis Frauenweise
Kosten: 12-20 € nach Selbsteinschätzung
Anmeldung: Gudrun Barwig | Tel. 0911-367051

Die Ressourcen-Sonntag-Vormittage sind ein Angebot für Frauen, zum Innehalten, Spüren und Kraft schöpfen, einen spirituellen Raum in sich zu öffnen. Und gemeinsam mit anderen die Lebendigkeit und das Leben würdigen. Weitere Termine hier

Foto: grüne Tara

Sommer

Walpurgis-Ritual

Wir feiern unseren Mut und unsere Eigenmacht!

Die Nacht vor dem 1. Mai ist in unserem Kulturkreis seit Jahrtausenden eine Frei-Nacht...  wild und gefährlich... ungestüm und lustvoll.... selbstbestimmt und eigenmächtig... so feiern wir in einem Frauenkreis unsere Feuerkraft, unseren Mut und unsere Stärke. Mutig, wie die Gulabi-Gang in Indien erorbern wir uns die Nacht und die Straßen zurück.

Raum bekommt auch die Ehrung all der eigensinnigen Frauen, die uns vorausgegangen sind: sowohl die Kämpferinnen um Frauenrechte, als auch die Frauen, die vor Jahrhunderten (1450-1750) hier in Europa durch die Verfolgung der Kirche getötet wurden und als sogenannte Hexen verfolgt wurden. Hier ist ein Bruch in unserer Geschichte entstanden, der noch immer spürbar ist - es ging so viel Wissen verloren, vor allem jedoch unsere Anbindung an unsere spirituellen und heilerischen Wurzeln.

Wo komme ich her? In welche Tiefe reichen meine Wurzeln? Was gibt mir Halt? Fragen - zu den Anfängen zurückgegangen. Wo ist meine Seelenheimat? Wo fühle ich mich verwurzelt?
Fragen nach den Wurzeln, dem, was uns ausmacht. Antworten gegraben, gefunden, wiederentdeckt. Auf den Spuren der Geschichte, weiblicher Geschichte, unseres Wissens, unserer tiefen Erinnerungen, unserer Ahninnen, unserer Kraft und Kreativität.
Cambra Skadé

Die Gewalt, die den Frauen damals wiederfahren ist, hat viele nachkommende Frauengenerationen (bis heute) nachhaltig traumatisiert.
So wird unser Walpurgis-Ritual auch ein Heilungsritual für diese/ unsere alten Wunden sein.

Termin: 30.4.2017 (Sonntag) um 19°° Uhr - bis ca 22°° Uhr
Ritualort: Labyrinthplatz im Marienbergpark, Nürnberg
Anleitung: Gudrun Barwig, Heilpraktikerin: feministische Ritualarbeit
Kosten:
30 € (+/- nach Selbsteinschätzung) – ein Anteil wird jeweils an Medica Mondiale gespendet
Anmeldung: Gudrun Barwig Tel. 0911-367051
Mitbringen: wetterfeste Kleidung in den Farben des Feuers, Schellenbänder, Glöckchen, Rasseln, Trommeln, Pfeiffen, ein Symbol für den Ahninnenaltar, Räucherwerk, einen Stock, ein rotes Grablicht,  Sitzunterlage, Getränk, Power-Food, Taschenlampe.

In Schönheit und Unversehrtheit ...

Besuch im Hesperidengarten

Der Monat Mai ist ein "Frauenmonat", der Mutter-Gottes, also der Jungfrau Maria geweiht - ein Hinweis auf die ursprüngliche Verehrung der Mutter Göttin, der Mutter Erde.

Noch in der christlichen Maria spiegeln sich Aspekte einer matristischen Fruchtbarkeits- und Schutzgöttin...


Und auch die Hesperiden sind Beschützerinnen: sie hüten einen magischen Garten mit einem Wunderbaum und seinen goldenen Früchten...


Jetzt, wenn sich die Natur in ihrem schönsten Kleid zeigt, wollen wir uns selbst in unserer Schönheit und Unversehrtheit feiern. In Anbindung an altes Frauenwissen und ursprüngliche Göttinnenverehrung. Wir werden Poetinnen gleich durch den Barockgarten flanieren, wollen dort den Hesperiden begegnen, feierlich durch den Rosenbogen schreiten und uns dabei mit unserer gegenseitigen Achtung und Wertschätzung bestärken.


Frauen und Kinder sind weltweit von Kriegen, Verfolgung und patriarchaler Gewalt bedroht. Organisationen wie Medica Mondiale leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Mit diesem Hesperiden-Ausflug können wir unsere gebündelte Frauen-Energie in die Welt hinaus (und unsere Herzen hinein) schicken - und werden statt einem Teilnehmerinnenbetrag für Medica Mondiale spenden.

Auf den Spuren der Maienkönigin

Wanderung mit Frauen & Kindern zur Lillachquelle

Der Monat Mai ist ein "Frauenmonat", der Mutter-Gottes, also der Jungfrau Maria geweiht - ein Hinweis auf die ursprüngliche Verehrung der Mutter Göttin, der Mutter Erde. Die Natur zeigt sich in ihrem schönsten Kleid, Fruchtbarkeitsriten wurden ursprünglich zelebriert, Liebes-Hochzeiten werden gefeiert...

Wir werden an der Lillach entlang wandern, wollen dort der Maienkönigin begegnen, wollen ihre Geschichte hören, schmücken uns mit ihren Blumen, tanzen ihr zu Ehren einen Maientanz, sammeln ihre Kräuter und essbaren Blüten und suchen uns einen beschaulichen Ort für ein gemeinsames Picknick. Gerne dürft ihr mit bunten Bändern und Gewändern geschmückt kommen - zur Ehrung des Wonnemonats Mai ...

Dynamische Herzmeditation

 

 

 

Der weiche Gang
geschmeidig starker Schritte,


der sich
in wachsenden Spiralen dreht,

ist wie ein Tanz
von Kraft aus eine Mitte,

in der hellwach
ein großer Wille steht.

frei nach Rilke

 

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

für alle, die ihre Herzenskraft wecken und bestärken wollen.

Nach einer kleinen Einstimmung, findet die Meditation in einer angeleiteten rhythmischen Bewegung zu Musik statt. Die Wirkung kann durch rote Kleidung oder ein rotes Tuch unterstrichen werden.

Weil wir die Kräfte des Feuers miteinladen wollen, ist es schön, wenn du ein Feuersymbol für unseren "Feueraltar" mitbringst.

Artemisia – Machtwurz – Mutter aller Kräuter

Ein Forschungsnachmittag

Die botanische Bezeichnung Artemisia vulgaris (Beifuß) geht zurück auf Artemis, die griechische Göttin der wilden Jagd, die jungfräulich kriegerische Mondgöttin, Herrin der Heilpflanzen und der Heilkräuterkundigen sowie Schutzpatronin der wilden Tiere, Beschützerin der Frauen und Hüterin der Geburt.

Als Sonnenwendgürtel, St. Johannskraut, Johannisgürtel, Gürtlerkraut wird Artemisia zur Mittsommernacht zu einem Gürtel geflochten und getragen. Dieser Zeitpunkt markiert den Übergang von der einen zur anderen Jahreshälfte. Auch zur Wintersonnenwende und während der Rauhnächte zwischen den Jahren ist Artemisia Hauptbestandteil des Räucherwerkes. An Schnitterin, am 2. August wird sie mit in den magischen Kräuterbuschen gebunden...

Im alten Griechenland wurde Beifuß vor allem während der Niederkunft geräuchert oder als Salbe auf Brust, Bauch und Scham aufgetragen, um den Neugeborenen den Übertritt über die Schwelle des Lebens, also dem Wechsel zwischen der Anderswelt und dem Hier-und-Jetzt, zu erleichtern. Aus demselben Grund ist Artemisia auch Bestandteil der Totenriten, wenn die Seele wieder die Schwelle zum Jenseits überfliegt.

Beifuß ist weltweit das am längsten bekannte Heilkraut. Er wurde schon in über 70.000 Jahre alten Neandertalgräbern (im Irak) gefunden sowie in den ersten schriftlichen Heilkräuterberichten beschrieben. Um so erstaunlicher, dass es in der heutigen Heilkunde kaum mehr sichtbar ist.

Um die Geheimnisse dieser alten Heil- und Zauberpflanze wieder auszugraben, lade ich zu einem Forschungsnachmittag mit Artemisia ein. Über eine Trancehaltung wollen wir in den renaturierten (wilden) Pegnitzauen Kontakt aufnehmen, wollen die alten Geschichten um Artemisia hören, neue entdecken und uns einen Artemisia-Gürtel binden, aus dem wir im Winter Räucherwerk für die Rauhnächte herstellen können. Zum Abschluß wollen wir uns mit einer kleinen rituellen Handlung von Artemisia wieder verabschieden.

Heilkräuter im städtischen Raum

Mitten im August, zu Maria Himmelfahrt, werden (vor allem im süddeutschen Raum) Kräuterbuschen gebunden und geweiht.

Es sind die Frauendreißiger, an denen die Pflanzen in ihrer ganzen Sonnen- und Heilkraft geschnitten werden können. Sowohl als Schutzpflanzen, aber auch als Räucher -oder Heilkräuter werden sie für den Winter getrocknet, eingelegt und konserviert.

Oftmals sind es die Brachen und wilden Nischen, in denen sich Heilpflanzen halten können - auch (und gerade) im städtischen Raum.

So werden wir im Nürnberger Norden an einem Bahndamm mit der Suche beginnen, uns dann weiter Richtung Marienbergpark vorarbeiten, einen Abstecher in eine Kleingartenanlage machen - und wollen uns überraschen lassen, welcher Fülle wir begegnen.

Herbst

Holle - Percht - Holunder

Wir begrüßen die Schwellenzeit zwischen Licht und Dunkelheit

In der Märchengestalt ‚Frau Holle‘ begegnen wir einer Saligen, einer weisen Frau, der Göttin in ihren drei Aspekten: der Weißen, der Roten und der Schwarzen. Die Symbolpflanze für diese drei Aspekte ist der Holunder, der Holler, die Holle .... Holle ist die Schwellenhüterin – die Vermittlerin zwischen den Welten – zwischen den Zeiten.

Der Höhepunkt des Sommers ist vorüber. Wir stehen am Übergang zur dunklen Zeit. Ab Herbst-Tagund-Nachtgleiche (23.9.) werden die Tage kürzer, die Nächte länger. Der Herbst mit seiner Qualität von Ernte, Dank und Besinnung auf das Wesentliche beginnt.
In einem Kreis von Frauen wollen wir dieser Energie bewusst in der Abenddämmerung begegnen. Die Geschichten um die Holle/ Percht hören, die magische Heilpflanze Holunder erforschen und uns mit Mutter Erde und den Energien der vier Elemente/ Himmelsrichtungen verbinden.

zur Ausschreibung pdf

Kehre zurück ins Land deiner Seele

Ressourcen-Sonntag-Vormittag

Eine Reise für alle, die sich mit ihrer Seelenweisheit verbinden wollen.

Kehre zurück
ins Land deiner Seele.

Kehre zurück.

Friede sei mit dir,
Friede sei mit dir.


In einer angeleiteten Phantasiereise, steigen wir hinab ins Reich der Frau Holle, die in der Unterwelt die Seelen hütet. Die Eintrittspforte zu ihr ist der Brunnen oder auch der Frau-Holle-Teich. Unsere Gefühle, Träume, Tränen werden dem Wasserelement zugeordnet.

So wollen wir auch die Kräfte des Wassers miteinladen. Du kannst gerne ein Symbol für unseren „Wasseraltar“ mitbringen. Zur Bekräftigung der Wasser-Energie kannst du auch blaue Kleidung oder ein blaues Tuch mitbringen.

Kollage von Helga Emmering-Christ
Mantra von Arunga Heiden

Schlehe - Schwarzdorn - zu Besuch in der Hecke

In der Zeit um Herbst-Tag-und-Nachtgleiche ist sie reif, die Frucht der herb-süßen Schlehe. Mit ihrem dunklen Blau weist sie uns schon in die Richtung der kommenden "dunklen Zeit". Interessanterweise schmeckt die Schlehe um so süßer, je später im Winter sie geerntet wird. Sie braucht die Fröste des frühen Winters zur vollständigen Reife.

Zwei Aspekte der drei-gestaltigen Göttin spiegeln sich in der Signatur des archaisch-stacheligen Schwarzdorn: der Weiße (Blüten) und der Schwarze (Früchte), welche die mythologische Symbolik der Pflanze erkennen lassen: Tod und Wiedergeburt....

Was uns die Schlehe sonst noch an altem Zauber- und Heilwissen zu erzählen hat, wollen wir an diesem Naturbegegnungsabend im Schutz der Schwarzdornhecke austauschen.

Diese Veranstalung findet gemeinsam mit Dr. rer. nat. Andrea Lux, Biologin, Heilpraktikerin & Homöopathin, statt.

Winter

Im Schoß von Mutter Erde

Foto: Wikipedia

Mit Beginn der *dunklen Jahreszeit*, zieht sich die Pflanzenwelt zurück, die Bäume lassen ihre Blätter fallen, die Wurzeln stellen die Wasseraufnahme ein. Die Tiere haben für den Winter vorgesorgt, sie ziehen in ihr Winterversteck oder fliegen in den Süden, viele Insekten sterben im Herbst. Einige Tiere ziehen sich in den Schoß von Mutter Erde zurück, wo sie geborgen und behütet Winterschlaf halten.

Symboltier für diese Zeit ist die Bärin. Sie zieht sich im Herbst tief in die Höhle zurück, gebiert im frühsten Frühjahr und kommt mit der wärmer werdenden Sonne in vervielfachter Form zur Erdoberfläche zurück: umgeben von einer Schar von kleinen Bären...

Wir wollen den Beginn der Nacht im Schoß von Mutter Erde verbringen. Den Stimmen der Natur lauschen, der Dunkelheit begegnen, den Herzschlag von Mutter Erde hören, uns mit der Bären-Kraft verbinden und Energie für die eigene Überwinterung sammeln.

Wir, 'die Stadtfrauen', treffen uns am Infopoint des Nürnberger Hauptbahnhofs und fahren mit der S-Bahn nach Happurg. Die 'Landfrauen' kommen einfach direkt zum Happurger Bahnhof. Von hier laufen wir gemeinschaftlich zum *Hohlen Fels*, einem alten Kult- und Kraftplatz über dem Happurger Stausee. Dort verbringen wir singend, trommelnd, schweigend, hörend den Abend und die frühe Nacht.

 

 

Kraft in der Stille finden

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

In dieser Schönheit werd‘ ich still,
wo alles Denken enden will,
wo tiefe Kraft strömt in mich ein,
voll Dank und Liebe will ich sein.

                                    ARUNGA HEIDEN


Die Tage werden kürzer, die Nächte länger.
Die Natur hält ihren Winterschlaf.
Der eigene Körper verlangt nach Rückzug, Wärme, Geborgenheit, Langsamheit.

Einen Moment inne halten. In die Stille gehen. Das Herz weit werden lassen. Sich auf das Fest des Friedens und die Wiedergeburt des Lichtes einstimmen.

Der Hektik der Vorweihnachtszeit entfliehen.

Wir werden mit Stille, Licht und Klang arbeiten.

Magisches Räucherwerk für die dunkle Zeit

Es sind uralte Schutzkräuter, wie Artemisia, Salbei und Wacholder, die in der dunklen Zeit zwischen Allerheiligen/ Halloween (1.11.) und dem Ende der Rauhnächte/ Drei-König (6.1.) angewendet werden. Ursprünglich um das Vieh im Stall, Familie und das Haus zu schützen – heute für einen bewussten Umgang mit den eigenen Ressourcen und Grenzen in dieser speziellen, dichten Zeit.

Es sind die kürzesten Tage im Jahr, die längsten Nächte.

Unsere Aufmerksamkeit richtet sich nach innen – wir stehen stark im Kontakt mit unseren Ahn/innen, mit Mutter Erde, der inneren Heilerin, der alten Weisen. Wir bereiten uns bewusst auf Wintersonnwend vor, öffnen unsere Sinne für die heiligen Nächte, die Rauhnächte.

Über Meditation, Kerzenlicht, Mantrasingen und Erdungsübungen stimmen wir uns auf diese Zeitqualität ein. Jede kann sich ihre eigene Schutz-Räuchermischung herstellen. Bitte einen Mörser, eine Aufbewahrungsdose und gerne auch persönliche Kraft- und Schutzkräuter/ -harze mitbringen. Eine Auswahl wird auch hier zur Verfügung stehen.

Den Schritt ins Neue wagen

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

Noch wie ein Traum,
der andere Raum,
doch kann ich schon
hinüber schauen
und achtsam
eine Brücke bauen.

            ARUNGA HEIDEN

 

 

 

 

 

Das neue Jahr ist noch ganz jung, die geheimnisvolle Zwischenzeit der Rauhnächte ist vorrüber. Jetzt können die Wintergeister mitsamt der eigenen Erdenschwere vertrieben werden. Die Häuser werden geräuchert und geputzt, damit die Frische und die Klarheit der anstehenden Lichtmess-Energie einziehen kann. Die Jahres-Vision ist noch nicht spruchreif, aber wir ahnen sie schon - jetzt sammeln wir den Mut für den Schritt hinüber - ins Neue, noch Unbekannte....