Veranstaltungen - Archiv

Alle unten stehenden Seminare wurden konzeptioniert und angeleitet von Gudrun Barwig, zum Teil in Kooperation mit Kolleginnen. Auch ohne aktuelle Ausschreibung sind diese Veranstaltungen für Gruppen buchbar. Kontakt

Frühling

Visionsenergie

Eine Ressourcen-Sonntag-Vormittag

SpurenSuche

Träume fliegen mir zu, während ich gehe.

Träume über mein Leben, das mich ruft.

Träume, die mich berühren, nicht mehr loslassen.

Ein ganzes Leben und noch viel länger

habe ich Zeit, sie zu verwirklichen.

Anfangen. Handeln. Gehen.

Helene Neumayr

 

Mit Lichtmess (2. Februar) beginnt die lichte Zeit im Jahr, das Erdelement wechselt zum Luftelement. Wir tauchen aus der dunklen Zeit, aus der Erdenergie, hinein in die leichtere, luftige Zeitqualität. Das neue Jahr erhält einen Fokus. Frau wählt aus, trifft Entscheidungen und formuliert. Worum es geht, wird jetzt langsam spruchreif. Die Jahresvision wir gesucht und erstmalig -im Kreis von Zeuginnen- laut ausgesprochen.

Mit Farbe, Papier und Kleber wollen wir eine Visionscollage gestalten - Jede bringt sich Materialien (Fotos, Postkarten, Zeitschriften) mit, eine Auswahl gibt es auch hier - und nach einer meditativen Einstimmung legen wir los....

Tauche ein, in das Reich deiner inneren Bilder und lass deine Träume und Wünsche Wirklichkeit werden! Du bist die Gestalterin deiner Zukunft!

Lichtmess-Ritual

 

Du visualisierst, damit sich etwas formen kann.
Du formulierst, was du willst,
gestaltest es, imaginierst es in vielen Details
und entlässt deine Kreation in die materielle Welt,
wo es länger oder kürzer dauert, bis deine Vision Wirklichkeit wird.

LUISA FRANCIA

 


Lichtmess - Zeit der Visionssuche

Die Zeit der Dunkelheit mit ihrer Tiefe und mitunter auch Erdenschwere ist vorbei. Mit den Januar-Stürmen kündigt sich das Luft-Element an.... Die Junge, die Amazone in dir ruft dich wach. Nun entsteht etwas Neues. Die Zeit des "schwanger Gehens" mit neuen Ideen, Vorhaben, Wünschen ist gekommen. eine Idee/ Vision wird allmählich spruchreif.

 

Imbolc -im keltischen Jahreskreis das Lichtmessritual- bedeutet übersetzt "im Bauch". Unsere Vision ist noch in uns verborgen... und in der Natur ist es ebenfalls so: Die Keime des letzten Jahres schlummern im Bauch der Mutter Erde, fangen aber bereits an zu wachsen. Wir sehen sie noch nicht, aber sie sind da und beginnen mit ihrem Wachstum nach oben zum Licht. Im Jahreskreis verlassen wir die dunkle Zeit und das Erdelement und wenden uns dem Luftelement zu. Die Luft, die für Klarheit, Wagemut, Entscheidung, Inspiration steht. 

 

So ist Lichtmess die Zeit im Jahr, zu der wir rituell unsere Jahresvision für dieses Lebensjahr formulieren. Zur Bekräftigung für die benannte Jahresvision wird jede ihre persönliche Lichtmesskerze entzünden, die wir dann auch gemeinschaftlich weihen werden. So hast du im Alltag jederzeit die Möglichkeit, eine Anbindung an deine Vision wiederherzustellen, wenn sie dir mal verloren gehen sollte...

Die eigene Zartheit würdigen

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

...und schon ist sie zu spüren,
die zärtliche Ungeduld des Frühlings...

Der Frühling steht im  Jahresrad für die Kindheitsphase.
Eine Zeit im Leben, die idealerweise von Leichtigkeit, Unbeschwertheit, Neugierde und Verspieltheit geprägt ist. Auch wenn in der eigenen Biographie schmerzhafte Erfahrungen in der Kindheit verortet werden müssen, so können wir uns doch heute noch, mit den Techniken der Imagination, den Sehnsüchten des inneren kleinen Mädchens widmen. Mit Sanftmut und Behutsamkeit wollen wir uns diesem jüngeren ICH nähern - und ihm einen magisch-kraftvollen Frühlingsgarten gestalten.


Diese Methode ist eine sehr heilsame Form der "inneren-Kind-Arbeit".

Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche-Ritual

 

Es gibt eine Kraft,

die anders ist als die Kraft,

mit der wir täglich leben.

 

Es ist die Kraft,

die uns das Schweben lehrt,

die es ermöglicht,

wie Singvögel zu fliegen

und auf dem Wind zu reiten.

                                 Anne Cameron

 

 

 

Die Vision darf sich manifestieren

Tag und Nacht halten sich dieses Jahr am 20. März um 5:30 Uhr die Waage.... und ab hier werden die Tage wieder länger! Wir gehen aus der Dunkelheit der Nacht hinaus in den Morgen, aus dem Winter hinaus, hinein in den Frühling.

Diese Wandlung, diese Freude, diese Aufbruchsstimmung wollen wir mit der Energie des Luftelements und der grünen Tara willkommen heißen. Das veränderte Licht, das erste zarte Grün, Erde, die aufbricht, Vögel, die den Frühling besingen, Feuchtigkeit, die Wachstum bringt, Sonne, die unsere Lebensgeister weckt...

Außerdem ist es natürlich die Zeit für die Saat, die Manifestation, den Aufbruch, das Wachstum, das Keimen, Knospen, Sprießen. Es ist die Zeit, in der sich die junge Vision der Lichtmesszeit manifestieren darf. In Form eines Samenkorns werden wir sie im Ritual symbolisch in die Erde geben


Begegnung mit der grünen Tara

Eine Ressourcen-Sonntag-Vormittag

 

Om Tare Tuttare Ture Soha
vor dir ehrwürdigen Tara,
Retterin aller Wesen,
verneige ich mich.
OM

Die grüne Tara ist die eigensinnige Frühlingsgöttin des Windes, eine weibliche Buddha, die große Mutter Tibets, die Verkörperung aller Frauen.


Tara gilt als das aktive Mitgefühl mit allen Wesenheiten. Mit diesem Mitgefühl, der Güte und der Sanftmut ist nicht weibliche Selbstausbeutung, Aggressionshemmung und passive Opferbereitschaft gemeint. Mit Güte zu mir, auch zu meinen sogenannten Schwächen, und  mit Güte zu anderen, mit Offenheit und Weichheit in meiner Ausstrahlung, kann sich ein Netz aus Geben und Nehmen entwickeln, das von innerem Reichtum, Souveränität und Freiheit geprägt ist.

Über eine besondere Meditationshaltung und das Mantra Om Tare verbinden wir uns mit den Energiequalitäten der grünen Tara - für uns selber und das Energiemuster dieser Welt...

Termin: 23.4.2017 | 10:30 - ca 12:30 Uhr - bitte beachten: der Termin hat sich geändert!
Ort: Praxis Frauenweise
Kosten: 12-20 € nach Selbsteinschätzung
Anmeldung: Gudrun Barwig | Tel. 0911-367051

Die Ressourcen-Sonntag-Vormittage sind ein Angebot für Frauen, zum Innehalten, Spüren und Kraft schöpfen, einen spirituellen Raum in sich zu öffnen. Und gemeinsam mit anderen die Lebendigkeit und das Leben würdigen. Weitere Termine hier

Foto: grüne Tara

Sommer

Walpurgis-Ritual

Wir feiern unseren Mut und unsere Eigenmacht!

Die Nacht vor dem 1. Mai ist in unserem Kulturkreis seit Jahrtausenden eine Frei-Nacht...  wild und gefährlich... ungestüm und lustvoll.... selbstbestimmt und eigenmächtig... so feiern wir in einem Frauenkreis unsere Feuerkraft, unseren Mut und unsere Stärke. Mutig, wie die Gulabi-Gang in Indien erorbern wir uns die Nacht und die Straßen zurück.

Raum bekommt auch die Ehrung all der eigensinnigen Frauen, die uns vorausgegangen sind: sowohl die Kämpferinnen um Frauenrechte, als auch die Frauen, die vor Jahrhunderten (1450-1750) hier in Europa durch die Verfolgung der Kirche getötet wurden und als sogenannte Hexen verfolgt wurden. Hier ist ein Bruch in unserer Geschichte entstanden, der noch immer spürbar ist - es ging so viel Wissen verloren, vor allem jedoch unsere Anbindung an unsere spirituellen und heilerischen Wurzeln.

Wo komme ich her? In welche Tiefe reichen meine Wurzeln? Was gibt mir Halt? Fragen - zu den Anfängen zurückgegangen. Wo ist meine Seelenheimat? Wo fühle ich mich verwurzelt?
Fragen nach den Wurzeln, dem, was uns ausmacht. Antworten gegraben, gefunden, wiederentdeckt. Auf den Spuren der Geschichte, weiblicher Geschichte, unseres Wissens, unserer tiefen Erinnerungen, unserer Ahninnen, unserer Kraft und Kreativität.
Cambra Skadé

Die Gewalt, die den Frauen damals wiederfahren ist, hat viele nachkommende Frauengenerationen (bis heute) nachhaltig traumatisiert.
So wird unser Walpurgis-Ritual auch ein Heilungsritual für diese/ unsere alten Wunden sein.

Termin: 30.4.2017 (Sonntag) um 19°° Uhr - bis ca 22°° Uhr
Ritualort: Labyrinthplatz im Marienbergpark, Nürnberg
Anleitung: Gudrun Barwig, Heilpraktikerin: feministische Ritualarbeit
Kosten:
30 € (+/- nach Selbsteinschätzung) – ein Anteil wird jeweils an Medica Mondiale gespendet
Anmeldung: Gudrun Barwig Tel. 0911-367051
Mitbringen: wetterfeste Kleidung in den Farben des Feuers, Schellenbänder, Glöckchen, Rasseln, Trommeln, Pfeiffen, ein Symbol für den Ahninnenaltar, Räucherwerk, einen Stock, ein rotes Grablicht,  Sitzunterlage, Getränk, Power-Food, Taschenlampe.

In Schönheit und Unversehrtheit ...

Besuch im Hesperidengarten

Der Monat Mai ist ein "Frauenmonat", der Mutter-Gottes, also der Jungfrau Maria geweiht - ein Hinweis auf die ursprüngliche Verehrung der Mutter Göttin, der Mutter Erde.

Noch in der christlichen Maria spiegeln sich Aspekte einer matristischen Fruchtbarkeits- und Schutzgöttin...


Und auch die Hesperiden sind Beschützerinnen: sie hüten einen magischen Garten mit einem Wunderbaum und seinen goldenen Früchten...


Jetzt, wenn sich die Natur in ihrem schönsten Kleid zeigt, wollen wir uns selbst in unserer Schönheit und Unversehrtheit feiern. In Anbindung an altes Frauenwissen und ursprüngliche Göttinnenverehrung. Wir werden Poetinnen gleich durch den Barockgarten flanieren, wollen dort den Hesperiden begegnen, feierlich durch den Rosenbogen schreiten und uns dabei mit unserer gegenseitigen Achtung und Wertschätzung bestärken.


Frauen und Kinder sind weltweit von Kriegen, Verfolgung und patriarchaler Gewalt bedroht. Organisationen wie Medica Mondiale leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Mit diesem Hesperiden-Ausflug können wir unsere gebündelte Frauen-Energie in die Welt hinaus (und unsere Herzen hinein) schicken - und werden statt einem Teilnehmerinnenbetrag für Medica Mondiale spenden.

Auf den Spuren der Maienkönigin

Wanderung mit Frauen & Kindern zur Lillachquelle

Der Monat Mai ist ein "Frauenmonat", der Mutter-Gottes, also der Jungfrau Maria geweiht - ein Hinweis auf die ursprüngliche Verehrung der Mutter Göttin, der Mutter Erde. Die Natur zeigt sich in ihrem schönsten Kleid, Fruchtbarkeitsriten wurden ursprünglich zelebriert, Liebes-Hochzeiten werden gefeiert...

Wir werden an der Lillach entlang wandern, wollen dort der Maienkönigin begegnen, wollen ihre Geschichte hören, schmücken uns mit ihren Blumen, tanzen ihr zu Ehren einen Maientanz, sammeln ihre Kräuter und essbaren Blüten und suchen uns einen beschaulichen Ort für ein gemeinsames Picknick. Gerne dürft ihr mit bunten Bändern und Gewändern geschmückt kommen - zur Ehrung des Wonnemonats Mai ...

Dynamische Herzmeditation

 

 

 

Der weiche Gang
geschmeidig starker Schritte,

der sich
in wachsenden Spiralen dreht,

 

ist wie ein Tanz
von Kraft aus eine Mitte,

 

in der hellwach
ein großer Wille steht.


frei nach Rilke

 

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

für alle, die ihre Herzenskraft wecken und bestärken wollen.

Nach einer kleinen Einstimmung, findet die Meditation in einer angeleiteten rhythmischen Bewegung zu Musik statt. Die Wirkung kann durch rote Kleidung oder ein rotes Tuch unterstrichen werden.

Weil wir die Kräfte des Feuers miteinladen wollen, ist es schön, wenn du ein Feuersymbol für unseren "Feueraltar" mitbringst.

Sommer-Sonnwend-Ritual

Tanze!

 

Wirf Deine Schuhe weg und tanze

spüre die Erde unter den Füßen

 

tauch' ein in den Rhythmus des Lebens:

 

ein Schritt für das Weinen

und zwei für das Lachen

 

ein Schritt für die Einsamkeit

und zwei für die Liebe

 

ein Schritt für die Angst

und zwei für das Vertrauen

 

ein Schritt für die Flucht

und zwei für die Hingabe...

unbekannte Autorin

 

Wir feiern die Sommerfülle.... unsere Schöpferinnenkraft.... und uns, in unserer ganzen Schönheit!

Ich lade euch ein, mit der Kraft der Sonne, an ihrem höchsten Stand, Hüterin deines jeweils eigenen inneren Feuers zu werden... Wo in dir nimmst du dein Feuer wahr? Wie nährst du es? Wie drückt es sich aus?

Das Feuerelement verbindet uns mit unserer Schöpferinnenkraft, mit unserer Kreativität, unserem Ausdruck in der Welt. Während der roten Zeit haben wir das Potential am Stärksten in uns, unsere Jahresvision umzusetzen, nach außen zu tragen, ihr Gestalt zu geben.

Wir werden uns Helfer/innen-Wesen aus dem Reich der Pflanzen einladen und mit Trommeln, Musik und Tanz die rote Kraft in uns zu schüren.

Artemisia – Machtwurz – Mutter aller Kräuter

Ein Forschungsnachmittag

Die botanische Bezeichnung Artemisia vulgaris (Beifuß) geht zurück auf Artemis, die griechische Göttin der wilden Jagd, die jungfräulich kriegerische Mondgöttin, Herrin der Heilpflanzen und der Heilkräuterkundigen sowie Schutzpatronin der wilden Tiere, Beschützerin der Frauen und Hüterin der Geburt.

Als Sonnenwendgürtel, St. Johannskraut, Johannisgürtel, Gürtlerkraut wird Artemisia zur Mittsommernacht zu einem Gürtel geflochten und getragen. Dieser Zeitpunkt markiert den Übergang von der einen zur anderen Jahreshälfte. Auch zur Wintersonnenwende und während der Rauhnächte zwischen den Jahren ist Artemisia Hauptbestandteil des Räucherwerkes. An Schnitterin, am 2. August wird sie mit in den magischen Kräuterbuschen gebunden...

Im alten Griechenland wurde Beifuß vor allem während der Niederkunft geräuchert oder als Salbe auf Brust, Bauch und Scham aufgetragen, um den Neugeborenen den Übertritt über die Schwelle des Lebens, also dem Wechsel zwischen der Anderswelt und dem Hier-und-Jetzt, zu erleichtern. Aus demselben Grund ist Artemisia auch Bestandteil der Totenriten, wenn die Seele wieder die Schwelle zum Jenseits überfliegt.

Beifuß ist weltweit das am längsten bekannte Heilkraut. Er wurde schon in über 70.000 Jahre alten Neandertalgräbern (im Irak) gefunden sowie in den ersten schriftlichen Heilkräuterberichten beschrieben. Um so erstaunlicher, dass es in der heutigen Heilkunde kaum mehr sichtbar ist.

Um die Geheimnisse dieser alten Heil- und Zauberpflanze wieder auszugraben, lade ich zu einem Forschungsnachmittag mit Artemisia ein. Über eine Trancehaltung wollen wir in den renaturierten (wilden) Pegnitzauen Kontakt aufnehmen, wollen die alten Geschichten um Artemisia hören, neue entdecken und uns einen Artemisia-Gürtel binden, aus dem wir im Winter Räucherwerk für die Rauhnächte herstellen können. Zum Abschluß wollen wir uns mit einer kleinen rituellen Handlung von Artemisia wieder verabschieden.

Heilkräuter im städtischen Raum

Mitten im August, zu Maria Himmelfahrt, werden (vor allem im süddeutschen Raum) Kräuterbuschen gebunden und geweiht.

Es sind die Frauendreißiger, an denen die Pflanzen in ihrer ganzen Sonnen- und Heilkraft geschnitten werden können. Sowohl als Schutzpflanzen, aber auch als Räucher -oder Heilkräuter werden sie für den Winter getrocknet, eingelegt und konserviert.

Oftmals sind es die Brachen und wilden Nischen, in denen sich Heilpflanzen halten können - auch (und gerade) im städtischen Raum.

So werden wir im Nürnberger Norden an einem Bahndamm mit der Suche beginnen, uns dann weiter Richtung Marienbergpark vorarbeiten, einen Abstecher in eine Kleingartenanlage machen - und wollen uns überraschen lassen, welcher Fülle wir begegnen.

Ritual zur Schnitterin - Kräuterweihe

Schnitterin – Kräuterweihe – Lammas – Lughnasadh

 

Obwohl wir uns momentan mitten im schönsten Hoch-Sommer mit Sonnenhitze und Feuerglut befinden, steht doch der Energiewechsel an, der bereits mit Sonnwend angestimmt wurde.… als sich jede ins Zentrum der Spirale bewegte.

 

Und seither hat sich die Spirale in den letzten Wochen weiter gedreht. Die Energie kehrt sich wieder mehr nach innen. So wie sich die Sonne in ihrem Zenit gewendet hat.

 

Wir halten Rückschau über das bisherige Jahr, von unserer Jahresvision zu Lichtmess über die Aufbruchsstimmung im Frühjahr bis hin zur feurigen Lebenslust der Sommerfülle. Jetzt ist es Zeit, die Ernte einzuholen: Alles, was uns nährt und stärkt, nehmen wir mit in den Herbst und Winter – alles, was Bal-last ist, werfen wir ab. Dieses Jahreskreisfest (am 2. August) war ursprünglich das erste Erntefest im Jahr, das Getreide wurde geschnitten und eingeholt. Und auch wir vollziehen zu diesem Fest einen Schnitt.

Symbolisch werden wir beim Schneiden der Kräuter den Schnitt vollziehen: wir schneiden die Heilkräuter und Zauberpflanzen. Wir lassen sie damit sterben und bewahren doch ihre Essenz und Heilkraft für den Winter auf. Jede Frau, die Pflanzenteile oder eine Pflanze für ihre Zwecke wählt, von der Mutterpflanze oder der Erde trennt und zu Sträußen oder Bündeln zusammenfasst ist eine Schnitterin. In ihrer Macht und Verantwortung liegt es, einen Standort kahl zu schneiden oder nur auszudünnen. Sie bestimmt, ob ihr Schnitt eine Pflanze zu weiterem Wachstum anregt oder ihr Absterben bewirkt. All dies ist wichtig und es gehört zur Aufgabe der Schnitterin, ihre Sichel oder ihr Messer bewusst und gezielt anzusetzen, nicht zufällig.

 

Schnitterin ist ein sehr konzentriertes, stilles Fest – jede geht tief in ihre eigenen Themen – und wir haben die Möglichkeit alte Muster und Glaubenssätze zu lösen – in diesem Prozess steckt viel Heilungspotential, und ich lade dich ein, dich einzulassen und hinzuspüren, was für den Schnitt bereit ist!

 

Ich lasse los und bin, lasse los und bin, lasse los und bin ganz bei mir zu Haus Arunga Heide

Herbst

Spinnen und weben, das ist mein Leben

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

Spinnen und weben, das ist mein Leben,

fragen und wagen, das ist meine Macht.

Lösen und binden, suchen und finden,

lachen und tanzen bei Tag und bei Nacht.

Bin Tränen und Meere, Fülle und Leere,

atmend verbunden mit Allem was Ist.

 

Am Ende des Sommers, zu Beginn des Herbstes, ist der Zeitpunkt zum inne Halten und Prüfen: Wo stehe ich in meinem Leben? Welche Ernte nehme ich mit in die dunkle Zeit - und von welchem Ballast will ich mich befreien? Jetzt geht es um das Abwägen und Wagen. Überlebtes zurücklassen, sich auf das Wesentliche konzentrieren, den eigenen klaren Weg gehen.

 

Wir werden nach einer Einstimmung mit Bändern, Schnüren, Wolle unser eigenes Lebensgespinnst weben/ knüpfen/ binden. Es wäre gut, wenn du dir Material dafür mitbringst. Eventuell auch eine Häkelnadel, einen Webrahmen oder eine Astgabel. Auf alle Fälle jedoch ein Messer, um auch symbolisch alte Lasten/ Themen durchtrennen zu können.

Herbst-Tag-und-Nachtgleiche-Ritual

Herbst-Tag-und-Nachtgleiche stellt im Jahresrad den Höhepunkt des Wasser-Elements dar – Brunnen und Seen öffnen uns den Eingang zur Unterwelt/ zum Unbewußten – zu unseren verborgenen Gefühlen, den Schattenanteilen, zu den Träumen, zur Intuition, zum Spüren und Fließen-lassen und auch zu den nicht-geweinten Tränen ....

 

Jetzt geht es um die Balance zwischen Hell und Dunkel – im Außen und im Innen. Es ist die blaue Stunde der Abenddämmerung, die uns ins Schattenreich begleitet. Der Duft nach frischer Erde auf den Feldern, der weite Himmel mit seinem besonderen Blau, die Spinnfäden zwischen den Gräsern – der Ahnung vom bevorstehendem Herbst und der Dunkelheit .....

 

Wir treffen uns zur Abendstunde im Park und werden ganz bewußt den Wechsel zwischen Licht und Dunkel wahrnehmen können.

 

Mitbringen: warme Kleidung, Sitzunterlage, Heißgetränke, wärmende Nahrung, ein blaues Tuch.

 

Termin: 23. September 2017 | 17°° Uhr
Kosten: 30 € (nach Selbsteinschätzung +/-) - ein Anteil wird an Medica Mondiale gespendet
Ort: Labyrinthplatz, im Marienbergpark, Nürnberg
Anmeldung: Gudrun Barwig | 0911-367051

Holle - Percht - Holunder

Wir begrüßen die Schwellenzeit zwischen Licht und Dunkelheit

In der Märchengestalt ‚Frau Holle‘ begegnen wir einer Saligen, einer weisen Frau, der Göttin in ihren drei Aspekten: der Weißen, der Roten und der Schwarzen. Die Symbolpflanze für diese drei Aspekte ist der Holunder, der Holler, die Holle .... Holle ist die Schwellenhüterin – die Vermittlerin zwischen den Welten – zwischen den Zeiten.

Der Höhepunkt des Sommers ist vorüber. Wir stehen am Übergang zur dunklen Zeit. Ab Herbst-Tagund-Nachtgleiche (23.9.) werden die Tage kürzer, die Nächte länger. Der Herbst mit seiner Qualität von Ernte, Dank und Besinnung auf das Wesentliche beginnt.
In einem Kreis von Frauen wollen wir dieser Energie bewusst in der Abenddämmerung begegnen. Die Geschichten um die Holle/ Percht hören, die magische Heilpflanze Holunder erforschen und uns mit Mutter Erde und den Energien der vier Elemente/ Himmelsrichtungen verbinden.

zur Ausschreibung pdf

Kehre zurück ins Land deiner Seele

Ressourcen-Sonntag-Vormittag

Eine Reise für alle, die sich mit ihrer Seelenweisheit verbinden wollen.

Kehre zurück
ins Land deiner Seele.

Kehre zurück.

Friede sei mit dir,
Friede sei mit dir.


In einer angeleiteten Phantasiereise, steigen wir hinab ins Reich der Frau Holle, die in der Unterwelt die Seelen hütet. Die Eintrittspforte zu ihr ist der Brunnen oder auch der Frau-Holle-Teich. Unsere Gefühle, Träume, Tränen werden dem Wasserelement zugeordnet.

So wollen wir auch die Kräfte des Wassers miteinladen. Du kannst gerne ein Symbol für unseren „Wasseraltar“ mitbringen. Zur Bekräftigung der Wasser-Energie kannst du auch blaue Kleidung oder ein blaues Tuch mitbringen.

Kollage von Helga Emmering-Christ
Mantra von Arunga Heiden

Ich öffne meinen Seelenraum

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

Eine Frau tanzt am Wasser entlang

bemalt von einem Traum

in ihren Augen verbirgt sich das Meer,

in ihrem Haar hängt Farn und Moos,

Sonnenlicht bricht sich im Wasser,

bemalt ihre Hände mit Regenbögen.

Schattenmuster auf silbrigem Leib,

alles verschwimmt, im Wasser versinkt,

sehe mein Spiegelbild in ihr.

Cambra Maria Skadé


 

sich mit der eigenen Seelenweisheit verbinden...

 

Die Eintrittspforte zu unserer Seele, zu unserem innersten Selbst, ist der Seelenspiegel (Blick in den Spiegel) oder auch der Blick in einen See, einen Teich oder einen Brunnen. Jetzt, im Herbst öffnen sich die Gewässer, haben eine besondere Tiefe….

 

Dem Wasser kannst du all deine Ängste und Sorgen anvertrauen. Es bringt sie ins Fließen und spült sie hinweg..... Wir lassen fließen, was sich lösen will – wir begeben uns in den Fluß des Lebens. Der Tiefe begegnen wir im Wasser. Und das Wasser steht für: Intuition, Emotion, Traum, Instinkt und auch Reinigung, Lösung, Abschied, Heilung,Geborgenheit, Spiritualität.

 

Mit Tönen und in Stille: einfach sein – Seelenklänge öffnen diesen inneren Raum, achtsam und behutsam – und nur so weit wie jede selber möchte. Mit Farben des Wassers der Seele einen Ausdruck geben...

 

Ich umarme mich so wie ich bin, ich nehm den Fluß des Lebens für mich hin,
so kann Heilung entstehen, so kann Frieden geschehen. OM
ARUNGA HEIDEN

Schlehe - Schwarzdorn - zu Besuch in der Hecke

In der Zeit um Herbst-Tag-und-Nachtgleiche ist sie reif, die Frucht der herb-süßen Schlehe. Mit ihrem dunklen Blau weist sie uns schon in die Richtung der kommenden "dunklen Zeit". Interessanterweise schmeckt die Schlehe um so süßer, je später im Winter sie geerntet wird. Sie braucht die Fröste des frühen Winters zur vollständigen Reife.

Zwei Aspekte der drei-gestaltigen Göttin spiegeln sich in der Signatur des archaisch-stacheligen Schwarzdorn: der Weiße (Blüten) und der Schwarze (Früchte), welche die mythologische Symbolik der Pflanze erkennen lassen: Tod und Wiedergeburt....

Was uns die Schlehe sonst noch an altem Zauber- und Heilwissen zu erzählen hat, wollen wir an diesem Naturbegegnungsabend im Schutz der Schwarzdornhecke austauschen.

Diese Veranstalung findet gemeinsam mit Dr. rer. nat. Andrea Lux, Biologin, Heilpraktikerin & Homöopathin, statt.

Winter

AhnInnen- und Dunkelheitsfest

Ritual zu Halloween - Samhain - Allerheiligen - Allerseelen

 

An die Winde des Nordens, Erde:
verbindet uns mit steinaltem Wissen.
Flüstert zu uns mit den Stimmen der Ahnen,
die wir verehren als die, die vor uns waren und die, die kommen werden.

www.influss.de

 

Wir verbinden uns mit unseren Ahnen und Ahninnen

Nebelschwaden ziehen über's Land.... Blätter fallen.... Erde liegt brach.... die Nacht beginnt .....

Zu Halloween öffnen sich die Himmelsschleier – und wir können in Kontakt zu unseren Ahnen und Ahninnen treten. Auf ihre Stimmen lauschen – die innere Ahnung spüren – die Vision für's nächste Jahr schon er-ahnen.

Aber vor allem liegt in der Verbindung zu den AhnInnen unsere Wurzelkraft – unser Halt – unsere Standfestigkeit – unser getragen-Sein – unser Ur-Vertrauen – unsere Eigenmacht.

 

Bring ein schwarzes Tuch/ Schal/ Umhang mit und ein Symbol für deine AhnInnen mit, das dir geeignet erscheint, für den Ahnplatz, den wir gestalten werden.

 

Im Schoß von Mutter Erde

Foto: Wikipedia

Mit Beginn der *dunklen Jahreszeit*, zieht sich die Pflanzenwelt zurück, die Bäume lassen ihre Blätter fallen, die Wurzeln stellen die Wasseraufnahme ein. Die Tiere haben für den Winter vorgesorgt, sie ziehen in ihr Winterversteck oder fliegen in den Süden, viele Insekten sterben im Herbst. Einige Tiere ziehen sich in den Schoß von Mutter Erde zurück, wo sie geborgen und behütet Winterschlaf halten.

Symboltier für diese Zeit ist die Bärin. Sie zieht sich im Herbst tief in die Höhle zurück, gebiert im frühsten Frühjahr und kommt mit der wärmer werdenden Sonne in vervielfachter Form zur Erdoberfläche zurück: umgeben von einer Schar von kleinen Bären...

Wir wollen den Beginn der Nacht im Schoß von Mutter Erde verbringen. Den Stimmen der Natur lauschen, der Dunkelheit begegnen, den Herzschlag von Mutter Erde hören, uns mit der Bären-Kraft verbinden und Energie für die eigene Überwinterung sammeln.

Wir, 'die Stadtfrauen', treffen uns am Infopoint des Nürnberger Hauptbahnhofs und fahren mit der S-Bahn nach Happurg. Die 'Landfrauen' kommen einfach direkt zum Happurger Bahnhof. Von hier laufen wir gemeinschaftlich zum *Hohlen Fels*, einem alten Kult- und Kraftplatz über dem Happurger Stausee. Dort verbringen wir singend, trommelnd, schweigend, hörend den Abend und die frühe Nacht.

 

 

Großmutter-Weisheit * Ur-Mutter-Anbindung (Kopie 1)

Ressourcen-Sonntag-Vormittag

Du Mutter der Universums,
Ur-Mutter allen Seins.
Ja, du bist hier
und ich in dir
und du in mir.

ARUNGA HEIDEN

 

Es sind die Wege unserer alten Großmütter, der Uralten, die immer noch leben. Diese weisen Frauen sind eins mit allen Lebewesen auf ihrem immer-wechselnden Spiralenweg. Jeder Schmerz, jede Pflanze, jeder Stein, jedes Gefühl, jedes Problem wird als Lehrerin willkommen geheißen, eine Lehrerin, die keine Noten, sondern Orientierungshilfen gibt. Die Nacht lieben wir für ihre Dunkelheit und die Sterne. Den Tag lieben wir für sein Licht und die Sonne. Einzigartigkeit hüten wir wie einen Schatz, Normalität bedeutet nichts. Unser Universum schließt alles ein. Es ist ‚sowohl als auch’, nicht ‚entweder oder’. Das ist der Weg der Weisen Frau überall auf der Welt. SUSUN WEED

An diesem Sonntag wollen wir in die nährende, heilende Energie der alten Weisen eintauchen. Ihre Geschichte hören, vielleicht auch den eigenen Großmüttern gedenken, den Weg der Ur-Alten gehen.

Den Schritt ins Neue wagen

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

Noch wie ein Traum,
der andere Raum,
doch kann ich schon
hinüber schauen
und achtsam
eine Brücke bauen.

            ARUNGA HEIDEN

 

 

 

 

 

Das neue Jahr ist noch ganz jung, die geheimnisvolle Zwischenzeit der Rauhnächte ist vorrüber. Jetzt können die Wintergeister mitsamt der eigenen Erdenschwere vertrieben werden. Die Häuser werden geräuchert und geputzt, damit die Frische und die Klarheit der anstehenden Lichtmess-Energie einziehen kann. Die Jahres-Vision ist noch nicht spruchreif, aber wir ahnen sie schon - jetzt sammeln wir den Mut für den Schritt hinüber - ins Neue, noch Unbekannte....