eigene Veranstaltungen

Mein Angebot richtet sich explizit an Frauen, wenn nicht anders ausgeschrieben.

Ressourcen-Sonntag-Vormittage

Zeit für die Seele, Achtsamkeit für den Körper

Ein Sonntag Vormittag für dich, zum Innehalten, Spüren und Kraft schöpfen, einen spirituellen Raum in sich zu öffnen. Und gemeinsam mit anderen die Lebendigkeit und das Leben würdigen.

Je stiller wir sind,
umso mehr hören wir.
Je langsamer wir leben,
umso mehr Zeit haben wir.
Je mehr Liebe wir verschenken,
Umso reicher ist unser Herz.

Jochen Mariss

Ressourcen-Arbeit im Jahreskreis:

Jeder Termin ist einem besonderen Thema gewidmet, das sich am Jahreskreis orientiert.

Wir arbeiten mit verschiedenen Meditationsformen, Körper- und Resilienzübungen, Visualisierungen und kreativen Gestaltungselementen.

Termine 2020:

  • 12. Januar: Den Schritt ins Neue wagen
  • 16. Februar: Wintergeister" austreiben
  • 8. März: Würdigung von uns Frauen
  • 26. April: Wir feiern das Leben - wird auf Nach-Corona-Zeit verschoben!

ab Juni findet die Ressourcenarbeit im Freien statt - siehe Pilgerinnen gleich
ab Herbst gibt es dann wieder Indoor-Angebot:

Aktuelles: Mit den aktuellen Corona-Bedingungen haben sich Gruppengröße und Zeit geändert. Wir arbeiten in Kleingruppen (5 Teilnehmerinnen) und beginnen jeweils um 10:30 Uhr und enden um 11:30 Uhr.

Anmeldung: Gudrun Barwig
Kosten: 15 €

Bild: Lady Bird, 3500 BC, Brooklyn Museum of Art

Pilgerinnen gleich ...

... ehren wir mit jedem Schritt Mutter Erde

 

und hören nicht auf zu wandern,
bis wir verwandelt sind

MARIE LUISE KASCHNITZ

Dies ist eine Einladung, für einen Moment den Alltag, die Stadt und ihre Mauern zu verlassen, den Lärm und die Schnelligkeit hinter dir lassen... eintauchen in die Natur, das stille Gehen, die Hingabe -  Anbindung [Religio] finden.


Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden, als in den Büchern. Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst. Bernhard von Clairvaux, Abt und Mystiker im 11. Jhd.

 

Wir lassen uns auf das bewusste Gehen ein, verbunden zwischen Himmel und Erde. Wir werden schweigen und zwischendurch auch einfache Mantras singen, inspirierende Texte/ Gedichte hören. Kraftvolle, zum Teil auch mystische Orte aufsuchen, kleine Natur-Rituale zelebrieren - und gemeinsam Picknick machen.

 

Die Wanderungen finden bei jedem Wetter statt (Ausnahme: Sturm & Gewitter). Deshalb wetterfeste Kleidung, gute Schuhe, Rucksack, Sitzunterlage, ausreichend Getränke & Essen, Sonnen-Regen-Moskitoschutz, evtl Wanderstöcke mitbringen.

 

Wir reisen jeweils mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Es bietet sich der Kauf von Gruppen-Tickets an. Alle Touren befinden sich im Nürnberger Land (Hersbrucker Schweiz). Maximale Streckenlänge: 12 km. Wanderschuhe sind bei einzelnen Touren Voraussetzung!

 

Termine:

Kosten: 25 € + Fahrkarte | Schülerinnen/ Azubinen/ Studentinnen: 10 €
Anmeldung: Gudrun Barwig | 0911-367051

Foto: Pixabay

Wanderung zu einem Wacholderhain

Pilgerinnen gleich... ehren wir Mutter Erde mit jedem Schritt

Im Wengleinpark bei Eschenbach findet sich ein wunderbarer Wacholderhain... Gerne möchte ich mit euch dort hin wandern - auf dem Weg eine kleine Heilquelle würdigen, im Wacholderhain Picknick machen...

Der Wacholder zählt zu den heiligen Bäumen. In ihm lebt die Erdgöttin. Zu seinen Wurzeln ist die Eintrittspforte zur unteren Welt.

Über eine Rassel-Trance wollen wir mit diesem Pflanzenwesen in Kontakt treten. Lassen wir uns überraschen, was sie (Juniper) zu erzählen hat!

Wir lassen uns auf das bewusste Gehen ein, verbunden zwischen Himmel und Erde. Wir werden schweigen und zwischendurch auch einfache Mantras singen, inspirierende Texte/ Gedichte hören.

Die Wanderung findet bei jedem Wetter statt (Ausnahme: Sturm & Gewitter). Deshalb wetterfeste Kleidung, gute Schuhe, Rucksack, Sitzunterlage, ausreichend Getränke & Essen, Sonnen-Regen-Zecken-Moskitoschutz, evtl Wanderstöcke mitbringen.

Wir reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Es bietet sich der Kauf von Gruppen-Tickets an. Die Tour befindet sich im oberen Pegnitztal (Hersbrucker Schweiz).

 

Termin: wurde wegen Gewitterwarnung auf den 12. Juli 2020 verlegt
Treffpunkt: 10:08 Uhr Nürnberg Hauptbahnhof oder 10:48 Uhr in Vorra am Bahnhof
Rückfahrt nach Nürnberg mit dem Zug gegen 16:00 Uhr
Kosten: 25 € (+ Zugticket) | Schülerinnen/ Azubinen/ Studentinnen: 10 €
Anmeldung: Gudrun Barwig | 0911-367051

Foto: Wikipedia

Ich bin ein Kind der Erde

 Pilgerinnen gleich... ehren wir Mutter Erde mit jedem Schritt

Die Erde ist unsere Mutter,
sie trägt und nährt uns.
Was wir in sie hineinlegen,
gibt sie uns zurück.
Bedagi Big Thunder, Wabanaki

Mutter Erde (Erdmutter) ist die Bezeichnung für eine weibliche Gottheit in den Mythen vieler früher Kulturen, bei denen die fruchtbringenden Wachstumskräfte der Erde in Form einer Muttergöttin verehrt wurden.

Mutter Erde ist die Mutter allen Lebens, der Pflanzen, der Tiere und der Menschen. Aus ihrem fruchtbaren Schoß kommt alles Leben hervor und geht wieder zu ihr zurück.

 

Die Verehrung der Erd-Mutter/ der Gebär-Mutter in Gestalt des Bären: In der Petershöhle wurden viele Skelette von Höhlenbären gefunden - und das Besondere daran ist: die Bären wurden in Steinkisten bestattet, was wiederum ein Zeichen für die Verehrung bzw Verbundeneheit unserer Vorfahren mit diesen mächtigen Tieren ist. In der Bärin verbirgt sich das Wort „gebären", so standen sie immer auch für die verborgenen Kräfte der weiblichen Fruchtbarkeit: die GeBÄRmutter. Besonders in den nördlichen Gebieten unserer Erde wird der Bär oft als Stammvater oder Stammmutter der Menschen betrachtet.

 

So lade ich zu dieser Wanderung explizit Frauen und Mütter, Großmütter und Kinder zu einem Mutter-Erde-Besuch ein, zum ältesten Kultplatz in unserer Region. Dort wollen wir im Schoß von Mutter Erde diese archaische Kraft spüren, uns mit ihr verbinden, ihren Herzschlag spüren...

In der Würdigung unserer Mutter Erde gehen wir in eine verantwortliche Haltung: der Natur gegenüber, unseren Ressourcen und den kommenden Generationen. Wir wollen singen, tanzen, gemeinsam Picknick machen, das Leben ehren!

Termin: 26. Juli 2020
Treffpunkt: 9:20 Uhr Nürnberg Hauptbahnhof, Infopoint (Zugabfahrt um 9:38 Uhr). Alternativ: 10:05 Uhr in Neuhaus (an der Pegnitz) am Bahnhof
Rückfahrt nach Nürnberg mit dem Zug gegen 16:00 Uhr
Kosten: 25 € (+ Zugticket) | Schülerinnen/ Azubinen/ Studentinnen: 10 €
Anmeldung: Gudrun Barwig | 0911-367051

Wanderung zu einem magischen Wasserort

Pilgerinnen gleich... ehren wir Mutter Erde mit jedem Schritt

Ich begrenze meinen Lebensraum mit Terminen
und Plänen
mit Schönheit schmücke ich ihn
stampfend und singend
verbinde ich mich mit der Erde

Im weichen Wasser im ersten Licht
beginne ich den Tag
rufe die Göttinnen
singe mit den Vögeln
sammle Kräuter und binde sie

 

Die Natur neigt sich der Erneuerung zu
bald bald
ist es Zeit

in den dunklen Spiegel zu schauen

Luisa Francia


Am 2. August wird das Jahreskreisfest "Schnitterin" gefeiert, am 15. August die katholische Variante dazu: Maria Himmelfahrt - Kräuterbuschen werden gesammelt und geweiht - den ganzen August hindurch die "Frauendreißiger" begangen, der erste Ernteschnitt wird vollzogen. Im Jahreskreis wechseln wir vom Feuer-Element zum Wasser-Element.

Wir werden an der Pegnitz entlang zur Harnbach-Mühle (einem Integrations-Projekt) wandern - und auf einem schmalen Pfad zu einem verzauberten Wasserplatz laufen. Ein kleiner Wasserfall - Badeplatz, aber auch Ritualort zur Ehrung der Wässer dieser Welt.

Wir lassen uns auf das bewusste Gehen ein, verbunden zwischen Himmel und Erde. Wir werden schweigen und zwischendurch auch einfache Mantras singen, inspirierende Texte/ Gedichte hören, gemeinsam Picknick machen.

Die Wanderung findet bei jedem Wetter statt (Ausnahme: Sturm & Gewitter). Deshalb wetterfeste Kleidung, gute Schuhe, Rucksack, Sitzunterlage, ausreichend Getränke & Essen, Sonnen-Regen-Zecken-Moskitoschutz mitbringen.

Wir reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Es bietet sich der Kauf von Gruppen-Tickets an. Die Tour befindet sich im oberen Pegnitztal (Hersbrucker Schweiz).

Termin: 30. August 2020
Treffpunkt: 9:50 Uhr Nürnberg Hauptbahnhof, Infopoint (Zugabfahrt um 10:08 Uhr). Alternativ: 10:52 Uhr in Rupprechtstegen am Bahnhof
Rückfahrt nach Nürnberg mit dem Zug gegen 16:00 Uhr
Kosten: 25 € (+ Zugticket) | Schülerinnen/ Azubinen/ Studentinnen: 10 €
Anmeldung: Gudrun Barwig | 0911-367051

In der Abenddämmerung an einem alten Kraftplatz

Foto: Wikipedia

Pilgerinnen gleich... ehren wir Mutter Erde mit jedem Schritt...

Mit der Herbst-Tag-und-Nachtgleiche (22.9.) bewegen wir uns im Jahreskreis schon wieder deutlich spürbar hinüber in die *dunkle Jahreszeit*, die letzte Ernte wird eingeholt,die Pflanzenwelt beginnt mit ihrem Rückzug, die Blätter der Bäume leuchten noch einmal auf und lassen dann los... Die Tiere haben für den Winter vorgesorgt, sie ziehen sich schon bald in ihr Winterversteck oder fliegen in den Süden, viele Insekten sterben im Herbst. Einige Tiere ziehen sich in den Schoß von Mutter Erde zurück, wo sie geborgen und behütet ihren Winterschlaf halten werden.

Wir wollen die Dämmerung, den Beginn der Nacht an diesem alten Kultplatz verbringen. Wollen den Stimmen der Natur lauschen, die blaue Stunde bewusst wahrnehmen und vielleicht auch den  Schattenschwestern begegnen.

Wir, 'die Stadtfrauen', treffen uns am Infopoint des Nürnberger Hauptbahnhofs und fahren mit der S-Bahn nach Happurg. Die 'Landfrauen' kommen einfach direkt zum Happurger Bahnhof. Von hier laufen wir gemeinschaftlich zum *Hohlen Fels*, einem alten Kult- und Kraftplatz über dem Happurger Stausee. Dort verbringen wir singend, trommelnd, schweigend, hörend den Abend und die frühe Nacht.

Für diese Wanderung brauchst du Wanderschuhe, Trittsicherheit und evtl Wanderstöcke.

Termin: 4. Oktober 2020
Treffpunkt: 14:00 Uhr Nürnberg Hauptbahnhof oder 14:48 Uhr in Happurg am Bahnhof
Rückfahrt nach Nürnberg gegen 19:00 Uhr
Kosten: 25 € (+ Zugticket) | Schülerinnen/ Azubinen/ Studentinnen: 10 €
Anmeldung: Gudrun Barwig | 0911-367051

Spinnen und weben, das ist mein Leben

Ein Ressourcen-Sonntag-Vormittag

Spinnen und weben, das ist mein Leben,

fragen und wagen, das ist meine Macht.

Lösen und binden, suchen und finden,

lachen und tanzen bei Tag und bei Nacht.

Bin Tränen und Meere, Fülle und Leere,

atmend verbunden mit Allem was Ist.

 

Nach dem langen Sommer, zu Beginn des Herbstes ist der Zeitpunkt zum inne Halten und Prüfen: Wo stehe ich in meinem Leben? Welche Ernte nehme ich mit in die dunkle Zeit - und von welchem Ballast will ich mich befreien? Jetzt geht es um das Abwägen und Wagen. Überlebtes zurücklassen, sich auf das Wesentliche konzentrieren, den eigenen klaren Weg gehen.

 

Wir werden nach einer Einstimmung mit Bändern, Schnüren, Wolle unser eigenes Lebensgespinnst weben/ knüpfen/ binden. Es wäre gut, wenn du dir Material dafür mitbringst. Eventuell auch eine Häkelnadel, einen Webrahmen oder eine Astgabel. Auf alle Fälle jedoch ein Messer, um auch symbolisch alte Lasten/ Themen durchtrennen zu können.

 

Termin: 18.10.2020 | 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr.
Anmeldung: Gudrun Barwig | 0911-367051 - maximale Teilnehmerinnenzahl: 5
Kosten: 15 €
Ort: Praxis Frauenweise

Magisches Räucherwerk für die dunkle Zeit

... das Alte heilen lassen...
das Neue erahnen...
im Jetzt sein...

Es sind uralte Schutzkräuter, wie Artemisia, Salbei und Wacholder, die in der dunklen Zeit zwischen Allerheiligen/ Halloween (1.11.) und dem Ende der Rauhnächte/ Drei-König (6.1.) angewendet werden. Ursprünglich um das Vieh im Stall, Familie und das Haus zu schützen – heute für einen bewussten Umgang mit den eigenen Ressourcen und Grenzen in dieser speziellen, dichten Zeit.

Es sind die kürzesten Tage im Jahr, die längsten Nächte.
Unsere Aufmerksamkeit richtet sich nach innen – wir stehen stark im Kontakt mit unseren Ahn/innen, mit Mutter Erde, der inneren Heilerin, der alten Weisen. Wir bereiten uns bewusst auf Wintersonnwend vor, öffnen unsere Sinne für die heiligen Nächte, die Rauhnächte.

Über Meditation, Kerzenlicht, Mantrasingen und Erdungsübungen stimmen wir uns auf diese Zeitqualität ein. Jede kann sich ihre eigene Schutz-Räuchermischung herstellen. Bitte einen Mörser, eine Aufbewahrungsdose und gerne auch persönliche Kraft- und Schutzkräuter/ -harze mitbringen. Eine Auswahl wird auch hier zur Verfügung stehen.

Termin: 13.12.20 | 18-21°°
Kosten:
45 €
Anmeldung: Gudrun Barwig

Dies ist eine Vorankündigung - es wird sich erst kurzfristig (Corona-bedingt) zeigen, ob der Kurs stattfinden kann.

Die Rhythmen der Erde im Jahreskreis erleben

Dem Wunder die Hand hin halten

Und eines Tages
hörte sie einfach auf
zu warten irgendwo hinzukommen
mehr zu sein oder
alles herauszufinden
Und sie legte sich
ins Gras hinein und
trank die Schönheit des unaufgeräumten
Wunders ihres Lebens
in sich hinein

Hollie Holden – Notes on Living & Loving

Ein Jahr lang bewusst und in einer Gemeinschaft von Frauen durch den Jahreskreis gehen

Eingebunden sein in die Kräfte der Natur ● die Qualitäten der Jahreskreisfeste erleben ● das eigene Handeln danach ausrichten ● altes Heil-Wissen wiederentdecken ● die Herzen öffnen ● Träume leben ● sich dem Kreis anvertrauen ● eigene Ressourcen bestärken ● Resilienz wachsen lassen ● mit allen Sinnen wahrnehmen ● der inneren Stimme lauschen ● die eigene Lebendigkeit achten ● den ureigenen Weg gehen ● einfach sein

Wir orientieren uns an den Jahreszeiten, den Zyklen der Natur, am Stand der Sonne, der Planeten und des Mondes, an den Tages- und Nachtzeiten und an den Qualitäten der Lebenselemente: Wasser, Erde, Feuer, Luft. So werden wir an 8 Terminen im Jahr die unterschiedlichen Zeitenergien wahrnehmen, uns Schritt für Schritt in tiefere Verbundenheit begeben, uns diesem Prozess hingeben, im Vertrauen, dass Mutter Erde uns trägt, wohin wir auch gehen…

Zu Beginn sucht jede ihre persönliche Jahresvision, welche sie dann durch den gesamten Zyklus begleitet. In Form von leuchtenden Walnußschiffchen wollen wir unsere Visionen auf die Pegnitz setzen – schon gleich mit dem Wunsch, dass unsere Visionen etwas in der Welt bewegen.

Wir arbeiten mit unterschiedlichsten Methoden und Materialien zu den jeweiligen Themen sowie Elementen aus der Resilienz-, Ressourcen- und Symbolarbeit. Die feministische Ritualarbeit und das alte Frauen-Heilwissen bieten den theoretischen Rahmen.

Begegnen werden uns dabei: Meditation, Körperwahrnehmung, Erdungsübungen, Bewegung, einfachster Tanz, Gesang, Tönen, Trommeln, Rasseln, Visualisierung, Körperreisen, Traumreisen, Erkundung von Heilpflanzen und anderen Heilwesen. In Achtsamkeit miteinander und der Natur, der Erde und all ihren Wesen gegenüber. Jede nimmt dabei in ihrem Prozess eigenverantwortlich teil.

Abschluss des Tages wird ein gemeinsam gestaltetes Ritual sein, in dem das jeweilige Thema, die jeweilige Energie bekräftigt und gefeiert wird.

Corona hat uns gelehrt, dass uns das draussen-Sein gut tut: viel frische Luft, Wind und Weite - und so möchte ich diesen Zyklus wieder ganz in der Natur gestalten. Das heißt, wir sind den Jahreszeiten näher und den Wesenheiten - und begreifen uns selbst viel intensiver als Teil des großen Ganzen.

Die Winter-Termine finden auf dem Gelände der Harnbachmühle (oberes Pegnitztal) statt. Die Sommer-Termine an verschiedenen Kraftplätzen in der Hersbrucker Schweiz. Die Anreise mit dem Zug ist möglich.

Kosten: 400 €| Ratenzahlung: 8 x 52 €| Azubinen und Studentinnen 50% Ermäßigung

Anmeldung: Gudrun Barwig | 0911-367051

Der nächste Jahreskreis startet am 31.1.2021

Interessentinnen können sich jetzt schon vormerken lassen!

Foto: Pixabay

Maienwanderung zur Arzloher Kapellenruine

Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum...
Und eine Linde ist mein Lieblingsbaum;
und alle Sommer, welche in ihr schweigen,
rühren sich wieder in den tausend Zweigen
und wachen wieder zwischen Tag und Traum.

Rainer Maria Rilke, aus: Frühe Gedichte

Der Monat Mai ist ein "Frauenmonat", der Mutter-Gottes, also der Jungfrau Maria geweiht - ein Hinweis auf die ursprüngliche Verehrung der Mutter Göttin, der Mutter Erde. Die Natur zeigt sich in ihrem schönsten Kleid, Fruchtbarkeitsriten wurden ursprünglich zelebriert, Liebes-Hochzeiten werden gefeiert...

Noch in der christlichen Maria spiegeln sich die Aspekte einer matristischen Fruchtbarkeits- und Schutzgöttin... Ursprünglich wurde sie in "weiblichen Landschaftsformen" oder an besonderen Kraftplätzen verehrt. Die Arzloher Kapellenruine ist ein solcher Platz. Sie trägt den Namen 'zum heiligen Baum', was auf einen alten, vorchristlichen Kultplatz hinweist. An diesem Tag begegnen wir also einem Ort aus alter Tradition, aus einer Zeit, als Bäume noch verehrt wurden, später dann mit einer alten gotischen Kapelle bebaut, in deren Ruine noch heute eine ganz besondere Energie spürbar ist.

Dorthin wollen wir wandern, die alten Linden in und um die Ruine ehren, der Maienkönigin begegnen, uns mit ihren Blumen schmücken, ihr zu Ehren einen Maientanz tanzen, ihre Kräuter und essbaren Blüten sammeln und gemeinsam Picknick halten. Gerne dürft ihr mit bunten Bändern und Gewändern geschmückt kommen - zur Ehrung des Wonnemonats Mai ...

Termin: 16. Mai 2021
Treffpunkt: 9:45 Uhr Nürnberg Hauptbahnhof oder 11:00 Uhr Pommelsbrunn S-Bahnhof
alternativer Treffpunkt (ohne Wanderung, Anfahrt mit dem Auto): 12:00 Uhr in Arzlohe am alten Backhaus
Rückfahrt nach Nürnberg mit der S-Bahn gegen 16:00 Uhr
Kosten: 25 €
Anmeldung: Gudrun Barwig | 0911-367051

Foto: dieses Bild drückt die Stimmung der Natur und der Jahreszeit gut aus - ist aber kein Wegbild... Fotografin: SilviaRita_Pixabay

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