feministische Ritualarbeit

Die feministische Ritualarbeit als Methode begleitet mich seit 17 Jahren. Meine Faszination an Ritualen und Zeremonien an sich ist allerdings so alt wie ich... Im katholischen Vor-Allgäu groß geworden, fanden Rituale bereits in frühester Kindheit Eingang in meine Wahrnehmungswelt.

Die Segnung der Felder im Frühjahr, das Vertreiben der Wintergeister, der Lichterzug zu St. Martin, Blumenteppiche zu Fronleichnam...

Und wie wundervoll war dann die Erkenntnis für mich, welche archaischen Hintergründe in diesen Bräuchen stecken, und wie diese in gewandelter Form heute frauenachtende und -stärkende Anwendung finden können. Ganz unabhängig von kultureller oder religiöser Zugehörigkeit.

Darüberhinaus verhilft uns die Ritualarbeit in einer entfremdeten Welt wieder in Kontakt zur Natur zu treten. Spürbar vor allem im Rahmen der Jahreskreisfeste, aber auch bei der bewussten Arbeit zu den einzelnen Energiequalitäten der vier Elemente: Erde, Feuer, Wasser und Luft.

Für viele Menschen ist die Ritualarbeit eine Möglichkeit zur persönlichen Ressourcenpflege, zur Prozessbegleitung in besonderen Lebensphasen und zur Unterstützung in der Heilarbeit. Darüber hinaus kann sie unsere Lebendigkeit, unsere Herzenskraft, unsere Eigenliebe und unsere Achtsamkeit stärken.

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Dachgestänge einer Jurte / Sambuca