Verbunden mit den Ahnen

In der Nacht zum 1. November (Halloween/ Allerheiligen/ Samhain) öffnen sich die Himmel und wir treten in Kontakt mit den Verstorbenen, den Wesen der Anderswelt - in der Dunkelheit der Nacht verbirgt sich das Tor in die andere Welt. Hier begegnen wir "der Alten", den Seelen der Verstorbenen...

 

Wenn wir uns in dieser Zeit wirklich Zeit nehmen, die Sinne öffnen und in den Kontakt treten, kann so viel Trost und Heilung geschehen! An diesem Abend geben wir uns und unseren Ahn*innen den Raum...

In Form einer Ahn*innenkette können wir den Verstorbenen unsere Würdigung zum Ausdruck bringen: Jede Perle, die du formst steht für eine Ahn*in. Das dürfen durchaus auch die Menschen jenseits von Familie sein. Es sind die, auf die du dich bezogen hast, Freund*innen, Gefährt*innen, Leher*innen, Tierbegleiter*innen – all die, die schon voraus gegangen sind.

Es kann ein tröstliches Ritual sein, in Erinnerung an deine Lieben Perlen zu gestalten, in die du all das einmodellierst, was dich mit dieser Person verbunden hat - immer noch verbindet. Während du mit dem Ton arbeitest, bist du mit der Wandlungskraft von Mutter Erde verbunden. Sie hält dich in ihrem Arm – alle Liebe, aller Dank und alle Tränen dürfen miteingebunden werden.

Jede Perle erzählt ihre Geschichte und so entstehen viele individuelle Gedenkperlen, die für die vielen verschiedenen Beziehungen zu der/dem Verstorbenen stehen.

Meine Ahn*innenkette hängt an meinem Bett. Schmuck und Gedenken in einem. Zu besonderen Anlässen trage ich sie als Halskette – Totemschmuck.

Mitbringen: kleine Erinnerungsstücke/ Amulette/ Schmuckpelren/ Ringe, die du in deine Kette miteinweben möchtest.

Termin: 6.11.2022 | 17°°- 20°°
Ort: in der Werkstatt der ALTEN WEISEN Lindengasse 3 RG, Nürnberg-Johannis
Kosten: 35 € incl Materialkosten
Anmeldung:Gudrun Barwig | 0911-367051

Foto: prähistorische Grabbeigabe