Zeitgeist

Seit der Corona-Pandemie und den unterschiedlichen Umgehensweisen mit ihr, hat sich eine gesellschaftliche Verunsicherung entwickelt, die zum einen mit Ausgrenzungs- und Abwertungsgefühlen einhergeht, zum anderen aber auch Verschwörungserzählungen forciert hat. Als Heilpraktikerin, Homöopathie Praktizierende und Impfkritikerin möchte ich mich hier deutlich von der politischen Vereinnahmung durch rechte/ rechtsextreme Gruppierungen/ Parteien distanzieren. Meine Haltung in der Praxisarbeit bleibt eine feministische, antirassistische und freiheitliche, die das Ziel hat, auf Augenhöhe mit mündigen Patient*innen zu arbeiten.

Ebenso distanziere ich mich von Verschwörungsmythen bezüglich der Corona-Pandemie oder auch dem Ukraine-Krieg.

Während des Corona-Lock-Downs entstand in meinem Berufsverband LACHSIS ein feministisches Manifest zu unseren Werten als Heilpraktikerinnen, das gerne weiter verbreitet werden darf: hier als pdf oder unter LACHESIS

Und ein mutmachender Artikel von Wiener Feministinnen: Aufruf zum feministischen Systemwechsel von unten statt Gesundheitskrise im Ausnahmezustand.

Jetzt, im ersten Jahr nach dem Pandemie-Ausnahmezustand, zeigt sich erst, wie groß die seelischen Schäden sind, die durch die Isolation in vielen Bevölkerungsgruppen ausgelöst wurden. Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Singles, Kranke, Alte uvm. Auch die gesellschaftliche Spaltung ist noch nicht überwunden. Viele Wunden/ Verletzungen und Missverstädnissesind sind noch nicht verheilt.

Auch die Folgen der gesellschaftlichen Spaltung wirken fort. Tiefe Enttäuschungen, Verlust von Freund*innen/ Familie und sozialem Umfeld, ziehen sich durch alle Biographien. Es geht darum, wieder Wege zu finden finden, wie wir achtsam mieinander in Kontakt treten. Reden ist ein guter Anfang, verzeihen vielleicht der nächste Schritt ....